Bewaldete Hügel mit tiefen Gräben sowie aussichtsreiche Höhenzüge mit gemütlichen Berggasthöfen prägen die Wanderungen rund um den Napf.
Der Napf ist ein markanter Berg im Grenzgebiet des Kantons Luzern und des Kantons Bern. Er bildet das Zentrum des sogenannten Napfberglandes, welches sowohl zum Entlebuch, wie auch zum Emmental und zum Luzerner Hinterland zugeordnet wird.
Geologische Bedeutung
Trotz seiner geringen Höhe von lediglich 1’408 Metern besitzt der Napf eine grosse landschaftliche und geologische Bedeutung. Die Region zeichnet sich aus durch eine stark zerfurchte Hügellandschaft mit tiefen Tobeln, bewaldeten Hängen und weitläufigen Alpwiesen. Entstanden ist diese Form durch jahrtausendelange Erosion, die dem Gebiet seinen Charakter verliehen hat. Die Napfregion ist dünn besiedelt und bis heute stark von der Landwirtschaft geprägt. Zahlreiche Bauernhöfe, Alpen und kleine Weiler bestimmen das Bild.
Wandern in der Napfregion
Touristisch ist die Napfregion vor allem bei Tagesausflüglern und bei Wanderern beliebt. Ein weit verzweigtes Netz an Wanderwegen erschliesst die Region und bietet aussichtsreiche Wanderungen mit weiten Blicken über das Schweizer Mittelland bis zur Jura-Kette und von den Zentralschweizer Alpen bis zu den Gipfeln des Berner Oberlandes. Entlang der Wanderwege offerieren zudem zahlreiche Berggasthöfe regionale Produkte, welche man in gemütlicher Atmosphäre und begleitet von Volksmusikklängen geniessen kann.
Touristische Informationen
Verein Napfbergland
Geschäftsstelle
Gemeindeverwaltung Sumiswald
Lütoldstrasse 3
3454 Sumiswald Unterwegs im Napfgebiet >>
Rundwanderung von der Mettlenalp auf den Napf mit fantastischer Rundsicht auf das Alpenpanorama. Titlis, Pilatus, Schrattenfluh, Eiger, Mönch, Jungfrau, Niesen und Stockhorn um nur einige Gipfel zu nennen.
Panoramareiche Wanderung mit wundervollen Ausblicken ins Emmental und ins Entlebuch von Luthern Bad auf den Napf und via Nideränzi wieder zurück ins Tal.