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  • Von St. Antönien über die Chleibach-Hängebrücke nach Schiers

    St. Antönien - Hängebrücke Chleibach - Schraubbachtal - Schiers

    Publiziert am 25.10.2017 von Praettigau | Tour-Datum: 24.10.2017
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    Publiziert am 25.10.2017 von Praettigau | Tour-Datum: 24.10.2017

    Einsame Wanderung im Prättigau: Viel Wald, viel Wasser, viele Brücken, darunter eine neue Hängebrücke und das Weltmonument Salginatobelbrücke.

    Im Walserdorf St. Antönien findet man in unmittelbar Nähe der PostAuto-Haltestelle Platz/Post verschiedene Gasthäuser, in welchen man sich für den Aufstieg stärken kann. Neben der Post folgt man dem Strässchen Richtung «Stels/Salfsch» bergauf. Nach 5 Minuten bei der Verzweigung wechselt die Route auf Naturbelag. Im Zickzack wandert man bergauf, kommt am Panoramabergasthaus Michelshof vorbei und dreht bei einer Scheune rechts zu den Häusern. Während rund 7 Minuten folgt man dann der Strasse leicht bergauf nach Aschüel. Strässchen nach links.

    Direkt nach dem Parkplatz Nr.21 beginnt der Wanderweg Richtung «Salfsch/Schuders»; ein weicher Wiesenpfad führt über ein Hochmoor - hier ist es insbesondere während dem Bergfrühling zauberhaft! Wo der Weg breiter wird, gut auf die Markierung achten - der absteigende Pfad folgt noch ein Stück dem Wissbach Richtung Wald. Nun kreuzt man eine feuchte Weide. Wieder im Wald, dreht die Route rechts dem Hang entlang, während sich links ein riesiges Erosions-Tobel auftut. Feuchtgebiete wechseln ab mit dichtem Wald; Farne säumen den Weg, man fühlt sich fernab der Zivilisation. Im leichten Auf und Ab gelangt man schliesslich ins Chleibachtal, steigt hinunter zur Hängebrücke, welche den tosenden Wildbach überquert.

    Am Gegenhang geht‘s über Treppen wieder zum Höhenweg hinauf, der nun weniger feucht und tannadelweich der Höhenkurve entlang führt. Unzählige kleine Töbelchen werden elegant umwandert und schliesslich gelangt man durch eine sumpfige Kuhweide zum schön gelegenen Weiler Salfsch. Gegenüber auf gleicher Höhe liegt Schuders, dazwischen das Schraubbachtal. Tolle Sicht in die Bündner Bergwelt auf der einen und in die Österreicher Bergwelt (Drusenfluh) auf der anderen Seite.

    Die abenteuerlichen Pfade sind zu Ende; bis nach Schiers führt nun ein Natursträsschen, das auf feuchten Teilstrecken einige Male kurz geteert ist. Kurvenreich geht‘s ins Schraubbachtal hinein und alles dem Schraubbach entlang sanft talabwärts. Mächtig sind die Felsen am Weg und im Bach. Man folgt weiter dem Lauf des wilden Schraubbachs. Nach 10 Minuten überqueren man den Bach auf der schindelgedeckten Hellstutzbrücke - schöne Zimmermannsarbeit. Wo der Wissbach einmündet, wird das Bachbett breit und das ganze Tal ist voller Geschiebe. Mehrere Betonmauern halten das Geschiebe einigermassen zurück und bilden dabei eindrückliche Wasserfälle. Beim Wegweiser zur «Salginatobelbrücke» mündet die Salgina in den Schraubbach ein. Ca. 150 Meter weiter dem Schraubbach findet man einen äusserst komfortablen Picknickplatz mit Feuerstellen und gedeckter Hütte. Weiter gehts neben dem breiten Kiesbett zum Kieswerk, wo das Material sortiert und verwertet wird; der Weg führt mitten durch die hohen Kieshügel hindurch - eine unwirkliche Mondlandschaft. Nach dem Passieren einer Sägerei trifft man auf das Schulhaus von Schiers. Rechts geht‘s in 10 Minuten durch das Dorf zum Bahnhof Schiers.

    Einsame Wanderung im Prättigau: Viel Wald, viel Wasser, viele Brücken, darunter eine neue Hängebrücke und das Weltmonument Salginatobelbrücke.

    Im Walserdorf St. Antönien findet man in unmittelbar Nähe der PostAuto-Haltestelle Platz/Post verschiedene Gasthäuser, in welchen man sich für den Aufstieg stärken kann. Neben der Post folgt man dem Strässchen Richtung «Stels/Salfsch» bergauf. Nach 5 Minuten bei der Verzweigung wechselt die Route auf Naturbelag. Im Zickzack wandert man bergauf, kommt am Panoramabergasthaus Michelshof vorbei und dreht bei einer Scheune rechts zu den Häusern. Während rund 7 Minuten folgt man dann der Strasse leicht bergauf nach Aschüel. Strässchen nach links.

    Direkt nach dem Parkplatz Nr.21 beginnt der Wanderweg Richtung «Salfsch/Schuders»; ein weicher Wiesenpfad führt über ein Hochmoor - hier ist es insbesondere während dem Bergfrühling zauberhaft! Wo der Weg breiter wird, gut auf die Markierung achten - der absteigende Pfad folgt noch ein Stück dem Wissbach Richtung Wald. Nun kreuzt man eine feuchte Weide. Wieder im Wald, dreht die Route rechts dem Hang entlang, während sich links ein riesiges Erosions-Tobel auftut. Feuchtgebiete wechseln ab mit dichtem Wald; Farne säumen den Weg, man fühlt sich fernab der Zivilisation. Im leichten Auf und Ab gelangt man schliesslich ins Chleibachtal, steigt hinunter zur Hängebrücke, welche den tosenden Wildbach überquert.

    Am Gegenhang geht‘s über Treppen wieder zum Höhenweg hinauf, der nun weniger feucht und tannadelweich der Höhenkurve entlang führt. Unzählige kleine Töbelchen werden elegant umwandert und schliesslich gelangt man durch eine sumpfige Kuhweide zum schön gelegenen Weiler Salfsch. Gegenüber auf gleicher Höhe liegt Schuders, dazwischen das Schraubbachtal. Tolle Sicht in die Bündner Bergwelt auf der einen und in die Österreicher Bergwelt (Drusenfluh) auf der anderen Seite.

    Die abenteuerlichen Pfade sind zu Ende; bis nach Schiers führt nun ein Natursträsschen, das auf feuchten Teilstrecken einige Male kurz geteert ist. Kurvenreich geht‘s ins Schraubbachtal hinein und alles dem Schraubbach entlang sanft talabwärts. Mächtig sind die Felsen am Weg und im Bach. Man folgt weiter dem Lauf des wilden Schraubbachs. Nach 10 Minuten überqueren man den Bach auf der schindelgedeckten Hellstutzbrücke - schöne Zimmermannsarbeit. Wo der Wissbach einmündet, wird das Bachbett breit und das ganze Tal ist voller Geschiebe. Mehrere Betonmauern halten das Geschiebe einigermassen zurück und bilden dabei eindrückliche Wasserfälle. Beim Wegweiser zur «Salginatobelbrücke» mündet die Salgina in den Schraubbach ein. Ca. 150 Meter weiter dem Schraubbach findet man einen äusserst komfortablen Picknickplatz mit Feuerstellen und gedeckter Hütte. Weiter gehts neben dem breiten Kiesbett zum Kieswerk, wo das Material sortiert und verwertet wird; der Weg führt mitten durch die hohen Kieshügel hindurch - eine unwirkliche Mondlandschaft. Nach dem Passieren einer Sägerei trifft man auf das Schulhaus von Schiers. Rechts geht‘s in 10 Minuten durch das Dorf zum Bahnhof Schiers.

    Einsame Wanderung im Prättigau: Viel Wald, viel Wasser, viele Brücken, darunter eine neue Hängebrücke und das Weltmonument Salginatobelbrücke.

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    Toureninfos

    Region
    Graubünden
    Wanderzeit
    5 Std. 50 Min.
    Distanz
    16 km
    Höhendifferenz Aufstieg
    350 m
    Höhendifferenz Abstieg
    1050 m
    Höchster Punkt
    1613 m
    Tiefster Punkt
    655 m
    Empfohlene Saison
    Juni - Oktober
    Schwierigkeitsgrad
    Panorama
    Gesamterlebnis
    Highlights
    Hochmoor auf Aschüel, Hängebrücke über den Chleibach, Weltmonument Salginatobelbrücke
    Startort
    St. Antönien
    Anreise ÖV
    Zielort
    Schiers
    Rückreise ÖV
    Verpflegung
    Am Start- und Zielort (St. Antönien oder Schiers)
    Hinweise
    Abstecher Salginatobelbrücke: Wer sich für Kulturdenkmäler interessiert, kommt wohl nicht umhin einen Abstecher zum Weltmonument Salginatobelbrücke zu machen. Man folgt einfach dem Wegweiser «Historischen Rundweg 0.40h» bis hinauf zur Salginatobelbrücke (erbaut von Robert Maillart), überquert die Brücke und steigt am Gegenhang wieder zum Schraubbach hinunter.
    Empfehlungen / Adressen / Links
    Prättigau Tourismus
    7214 Grüsch
    Tel. +41 (0)81 325 11 11
    www.praettigau.info
    info@praettigau.info

    Google-Karte mit aufgezeichneter Route

     

    Routenbeschreibung

    St.Antönien Platz 1414m - Aschüel 1620m - Hängebrücke Chleibach 1320m - 1400m - Salfsch 1288m - Sagebrücke im...

     

     

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