Mit seinen ursprünglichen Dörfern, den wildromantischen Seitentälern und den aussichtsreichen Bergen, entpuppt sich das Prättigau als echtes Wanderpardies.
Das Prättigau ist ein langgestrecktes Tal im Kanton Graubünden, welches sich von Klosters bis hinunter nach Landquart erstreckt. Es wird vom Fluss Landquart durchzogen und von markanten Bergketten eingerahmt, darunter die Rätikon-Berge mit ihren schroffen Kalkwänden. Die Region zeichnet sich durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus, die von sonnigen Talböden über dichte Wälder bis hin zu alpinen Hochgebirgszonen reicht.
Wichtiges Durchgangstal
Historisch war und ist das Prättigau ein wichtiges Durchgangstal mit Verbindungen in die Region Davos-Klosters, ins Albulatal sowie ins Engadin. Bereits im Mittelalter entwickelte sich im Prättigau eine eigenständige bäuerliche Kultur, die stark vom Freiheitsgedanken geprägt war. Davon zeugen noch heute traditionelle Holzhäuser, sogenannte Prättigauerhäuser, sowie ein lebendiges Brauchtum.
Wandern und Wintersport
Wirtschaftlich spielten früher Landwirtschaft und Alpwirtschaft eine zentrale Rolle. Heute sind Tourismus, Gewerbe und Dienstleistungen bedeutend, ohne dass die Region ihren ländlichen Charakter verloren hat. Besonders geeignet ist das Prättigau für ausgedehnte Wanderungen, zum Klettern und für allerlei Wintersportarten, darunter natürlich auch das Winterwandern und das Schneeschuhlaufen.
Die faszinierende Schneeschuhtour in den Fideriser Heubergen führt vom Berghaus Arflina aufs Mattjisch Horn (Mattlishorn) und bietet fantastische Ausblicke ins Prättigau.
Die Bergwanderung auf dem Panyer Rundweg führt von Pany über Alpweiden und vorbei an Maiensässen hinauf aufs Chrüz und via Stelserberg und Grüsttobel wieder zurück nach Pany. Wunderbare Aussichten auf die Bergwelt des Prättigaus sorgen auf dieser Tour für einige Highlights.
Die einsame Wanderung führt von St. Antönien zur Hängebrücke über den Chleibach und vorbei an der imposanten Salginatobelbücke durchs Schraubbachtal hinunter nach Schiers.
Landschaftlich schöne, mässig anspruchsvolle Rundtour durch die Panyer Maiensässe mit einer hübschen Mischung von offenem Gelände (Felder), Waldpartien und zahlreichen Aussichtspunkten aufs Dorf und aufs ganze Prättigau.
Einfache Schneeschuh-Rundtour im Pulverschnee (1800 m ü. M.) auf dem Hochplateau von Grüsch-Danusa. Der Ausgangspunkt kann mittels der Bergbahn einfach erreicht werden.
Der Hängebrücken-Rundtour führt fernab der grossen Wanderströme über stille Bergwege von Pany über Stelserberg ins Buchner Tobel und wieder zurück nach Pany.
Die herrliche Panorama-Winterwanderung verbindet das Walserdorf St. Antönien (1450 m ü.M.) mit dem sonnigen Feriendorf Pany (1250 m ü.M). Der Winterwanderweg ist von St. Antönien her etwas weniger anstrengend als umgekehrt.
Auf dem Salisweg erfahren Sie viel Wissenswertes über Johann Gadenz von Salis-Seewis und seine Zeit und erleben gleichzeitig ein Stück beglückende Natur.