Toptouren des Monats

Toptouren des Monats

Jeden Monat präsentieren wir eine Auswahl mit Wanderungen, die auf die aktuelle Saison abgestimmt sind. Zur Zeit gibt es 25 faszinierende Spätherbstwanderungen zu entdecken.

Touren entdecken >>

Unser Newsletter

In unserem Newsletter stellen wir in regelmässigen Abständen spannende und saisonale Wandervorschläge vor.

Zum Anmeldeformular >>

Sicher im Herbst wandern mit diesen Tipps

Nicht ohne Grund gibt es zahlreiche wunderschöne Herbstwanderungen, die man machen kann. Denn der Herbst ist, auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so scheint, die beste und schönste Zeit zum Wandern.

Sicher im Herbst wandern - Foto von Peter Trones auf Unsplash

Foto von Peter Trones auf Unsplash

Grund dafür sind nicht nur die wundervollen, bunten Farben der Blätter, sondern auch die Tatsache, dass es, sobald es kühler wird, nicht mehr so viele Menschen in die Berge zieht. Somit sind die Wanderwege und auch die Aussichtspunkte deutlich leerer. Ausserdem ist die Aussicht im Herbst deutlich klarer und besser als im Sommer. Das liegt daran, dass die Luft im Herbst, im Vergleich zum Sommer, deutlich kühler und somit auch klarer ist.

Bevor sich Wanderer jedoch auf den Weg auf eine der schönen Herbsttouren machen, ist es wichtig, dass sie einige fundamentale Aspekte im Hinterkopf behalten und entsprechende Vorkehrungen treffen.


Grundsätzliche Vorkehrungen

Bevor nun genauer auf die Vorkehrungen eingegangen wird, die vor allem im Herbst für eine Wanderung getroffen werden sollten, ist es wichtig zu wissen, welche anderen grundsätzlichen Vorkehrungen gelten:

  • Informieren von Familien und Freunden über die Wanderung und die geplante Route.
  • Mitnahme eines Handys, das über eine funktionierende Sim, wie zum Beispiel eine eSIM für das Ausland verfügt. Das ist wichtig, weil einige Wandertouren durchaus ins Ausland führen können. Um auch dort mobil zu sein, ist es wichtig, eine internationale Sim zu besitzen.
  • Immer auf den Wanderwegen bleiben und den Schildern folgen. Auf keinen Fall auf eigene Faust irgendwo wandern, wo es keine offiziellen Wanderwege gibt.

Zusätzlich zu diesen allgemeinen Hinweisen, ist es wichtig, sich nun die speziellen Aspekte bezüglich der Herbstwanderungen zu Herzen zu nehmen:


Die Länge der Wanderungen

Es ist kein Geheimnis, dass die Tage im Herbst deutlich kürzer sind als im Sommer. In der Dunkelheit zu wandern ist sehr gefährlich und sollte aus diesem Grund, auch wenn es für diese Zwecke Ausrüstungen wie Stirnlampen und Taschenlampen gibt, wenn möglich gemieden werden.

Dennoch ist es immer sinnvoll, eine Stirnlampe oder Taschenlampe mit in der Ausrüstung zu haben, falls man einmal in die Verlegenheit kommen sollte, in der Dunkelheit oder bei schlechten Lichtverhältnissen zu wandern.

Allerdings sollte man immer dafür sorgen, dass die Länge der Wanderung an die Länge des Tageslicht angepasst ist. Es kommt dabei natürlich auch immer darauf an, zu welchem Zeitpunkt man mit der Wanderung startet. Je früher die Wanderung startet, desto länger kann sie sein.

Zeit für Pausen sollte dabei jedoch nicht zu kurz berechnet werden.


Die Höhe der Wanderung

Wenngleich vor allem der Sommer für seine plötzlich aufkommenden Sommergewitter bekannt ist, kann das Wetter im Herbst auch zur Herausforderung werden. Vor allem, wenn Wanderer planen, eine Tour auf einen etwas höheren Berg zu machen, kann es passieren, dass sich die Wetterverhältnisse dort schlagartig ändern. Unter Umständen liegt dort auch bereits Schnee und, sofern die Ausrüstung nicht so zusammengestellt ist, dass sie auch für Schnee zum Einsatz kommen kann, sollte darauf verzichtet werden, im Herbst zu weit nach oben zu wandern.


Die Einschätzung der eigenen Fähigkeiten

Nicht selten kommt es vor, dass sich Menschen selbst überschätzen und sich somit in unangenehme Situationen begeben. Vor allem im Herbst, wenn das Laub rutschig und der Untergrund nicht selten matschig und weich sind, kann bereits eine leichte Wandertour herausfordernder sein, als im Sommer.

Umso wichtiger ist es also, seine eigenen Fähigkeiten nicht zu überschätzen und lieber erst einmal mit einer leichten Tour zu starten. Wer dabei gut klarkommt und das Gefühl hat, auch eine anspruchsvolle Tour zu schaffen, kann für die nächste Wanderung eine etwas schwierigere Tour wählen. Sollte man auf einer schweren Tour jedoch aufgrund der Verhältnisse feststellen, dass man Schwierigkeiten bekommt, sollte auf keinen Fall die falsche Eitelkeit siegen. Es ist immer besser, umzudrehen und eine andere Tour zu machen.


Das Wetter immer im Blick haben

Bevor man sich auf den Weg auf die Wanderung macht, ist es immer sinnvoll, sich noch einmal darüber zu informieren, wie die aktuelle Wetterlage vor Ort ist. Am besten macht man das über:

  • Homepages von Bergbahnen und Hütten.
  • Webcams, bei denen man in Echtzeit das Wetter und die damit zusammenhängenden Verhältnisse sieht.

Unter Umständen gibt es auch Fotos oder Videos vom Vortag. Diese kann man nutzen, um sich ein Bild darüber zu machen, wie lange das Sonnenlicht vorhanden ist.


Die richtige Kleidung und das passende Schuhwerk

Im Herbst ist es besonders wichtig, auf die richtige Ausrüstung zu achten, um so ohne Probleme wandern zu können. Ein Phänomen, das im Herbst immer wieder zu sehen ist, ist, dass es beim Start der Wandertour im Tal noch recht warm ist und die Temperaturen dann im Verlaufe des Tages sinken. Oft weiss man bereits im Alltag nicht, wie man sich im Herbst am besten anzieht und genau dasselbe trifft auch auf Wandertouren zu der Jahreszeit zu.

Eine gute Lösung ist das Zwiebelprinzip, bei dem man für jede Wetterlage ausgerüstet ist. Das heisst, dass man sich am besten mit:

  • einem Shirt
  • einem Fleece
  • einer Regenjacke
  • stabilen, wasserfesten und rutschfesten Wanderschuhen

ausstattet.

Mit zu der Ausrüstung, die man mit in seinen Rucksack stecken sollte, gehören zudem unter anderem auch:

  • Handschuhe
  • Mütze
  • Stöcke

Wenngleich man im ersten Moment nicht damit rechnet, auf Schnee zu treffen und diese Ausrüstung zu brauchen, ist es dennoch besser, sie immer dabei zu haben. Denn im Zweifelsfall kann man so auf sie zurückgreifen.

Vor allem Stöcke sind nicht nur sinnvoll für Schnee, sondern auch für den Auf- und Abstieg auf Wegabschnitten, auf denen nasses Laub liegt.


Die Öffnungszeiten der Hütten, Almen und Seilbahnen

Im Sommer haben Hütten und Almen in der Regel Hochsaison, da sich viele Wanderer auf den Weg machen und sich schon beim Start der Wanderung darauf freuen, in der Hütte einzukehren und etwas Leckeres zu essen und zu trinken.

Im Herbst kann es allerdings dazu kommen, dass die Hütten und Almen geschlossen sind, weshalb es immer wichtig ist, sich vor dem Start der Wanderung über die Öffnungszeiten der Hütten zu informieren.

Sollten die Hütten entlang der Wanderroute geschlossen sein, ist es wichtig, sich mit ausreichend Proviant einzudecken, um sich während der Pausen angemessen stärken zu können.

Dasselbe trifft auch auf Seilbahnen zu, die zwar in der Regel vor allem in Skigebieten oft in Betrieb sind, jedoch zu bestimmten Zeiten geschlossen sein können. Auch in diesem Fall ist es wichtig, sich im Voraus über die Öffnungszeiten zu informieren. Das gilt besonders dann, wenn man plant, den Aufstieg zu Fuss zu machen und den Rückweg mit der Seilbahn anzutreten. In diesem Fall muss die Wanderung ganz genau geplant werden, um nicht zu riskieren, vor einer geschlossenen Seilbahn zu stehen.

Wer diese Vorkehrungen trifft und sich die Hinweise zu Herzen nimmt, darf sich auf wundervolle Herbsttouren mit einem ganz besonderen Flair freuen. Denn Herbstwanderungen sind einfach einzigartig. Die klare Luft die bunten Farben und die einzigartige Herbststimmung machen die Wanderung zu dieser Jahreszeit zu einem unvergesslichen Erlebnis.