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Der Lago Maggiore: hier werden Wanderträume wahr

Was zeichnet eine gute Wanderregion aus? Es sind die Kontraste aus üppigen Berglandschaften, faszinierenden Tier- und Pflanzenwelten und anderen Landschaftszügen, von denen sich Wanderer magisch angezogen fühlen. Hier lohnt es sich, zum Wanderstock zu greifen und wortwörtlich frische Luft einzuatmen. Eines dieser Wanderparadiese ist der Lago Maggiore.

Blick aufs Maggiadelta am Lago Maggiore (Bild: René Rychener, www.wanderungen.ch).

Wanderwege für Jung und Alt

Reiseinspirationen sind durch Lago Maggiore Reiseführer wie diesem hier schnell gefunden. Dort erfahren Sie alles Wissenswerte rund um den See (u.a. Tipps zur  Anfahrt und Unterkunftsmöglichkeiten) und können so Ihre geplanten Wanderungen perfekt vorbereiten. Überall lockt die bergige Seenlandschaft mit fantastischen Wandermöglichkeiten. Wanderrouten für erfahrene Bergsteiger oder Wanderanfänger schlängeln sich durch verborgene Seitentäler und kilometerlange Gebirgszüge. Ein hilfreicher Orientierungspunkt sind die nach Schwierigkeitsgraden farblich unterteilten Wanderstrecken, die an sanft ansteigenden Höhen oder riesige Gletscherpassagen bis hin zum Berggipfel verlaufen.


Bilderbuchtaugliche Panoramablicke

Obwohl die Streckenverläufe der Routen unterschiedlicher kaum sein könnten, verbindet alle Wanderwege eine Gemeinsamkeit. Die meisten Wanderwege verzaubern mit einem atemberaubenden Panoramablick, den Ausflügler von Aussichtspunkten aus geniessen können. Überall stehen Berghütten bereit, die nach einem anstrengenden Wanderexkurs zur kleinen Verschnaufpause einladen. Eine Auszeit auf einer der Alpwiesen begeistert mit einem fantastischen Ambiente, das gewiss zu weiteren Ausflügen inspiriert. Gelegentlich streifen die Wanderrouten auch die eine oder andere Sehenswürdigkeit. Das bedeutet, die Region um den Lago Maggiore hautnah zu erleben.


Wanderungen durch Täler und über Berge

Eines der beliebtesten Ausflugsziele ist das im schweizerischen Tessin gelegene Bavonatal. Dieses weitgehend unberührte Seitental ist im Nordwesten Locarnos am unteren Maggiatal zu Hause. Die Erkundungstour setzt sich ab Bignasco in Richtung Nordwesten bis nach Foroglio fort, bis Wandersleute mehrere kleine Wasserfälle und geheimnisvolle Weiler streifen. Eine weitere Station auf diesem Wanderweg ist das hübsche Dörfchen Sonlerto, das mit Attraktionen wie der Wallfahrtskirche Santa Maria della Grazie oder dem Weiler Gannariente lockt. Wer dieses Dorf zwei Kilometer hinter sich gelassen hat, ist in der Mini-Ortschaft San Carlo am Ziel der Wanderung angelangt. Dieser Ort ist bestens dafür geeignet, um das friedvolle Flair auf sich wirken zu lassen oder mit der Kabinenbahn bis zum 2.000 Meter hoch gelegenen Robiei zu fahren. Diese Erhebung verspricht Aussichten, die die meisten Besucher vermutlich ein Leben lang in ihrem Herzen tragen werden. Es ist eine Wohltat für die Seele, auf der Aussichtsterrasse den Blick über die pittoreske Berglandschaft schweifen zu lassen oder sich im Restaurant einen kleinen Snack zu gönnen.


Atemberaubende Aussichten vom Monte Mottarone

Der im Hinterland Stresas gelegene Monte Mottarone übt auf seine Besucher magische Anziehungskraft aus. Wanderern steht es frei, den Berggipfel über verschiedene Wege zu erreichen. Auf diesen Wanderwegen gibt es nahezu keinen Punkt, an dem es sich nicht lohnen würde, sich am Rundumblick auf den Lago Maggiore und Stresa zu erfreuen. Zudem ist der Monte Sasso del Ferro einen Wanderausflug wert. Der bis zu 1.100 Meter hohe Hausberg von Laveno Mombello ist für seine einfachen Wanderstrecken bekannt. Vis-a-vis zu Verbania lädt der Monte Sasso del Ferro beispielsweise dazu ein, auf der auf dem Bergplateau Sant'Elsa gelegenen Bergstation seine Gedanken kreisen zu lassen. Dieses Plateau ist die Heimat einer riesigen Panoramaterrasse, die einen mitreissenden Blick auf den Lago Maggiore und die umliegenden Alpen freigibt. Von dieser Panoramaterrasse sind Wanderer nur noch wenige Minuten vom Berggipfel entfernt.


Ein Ausflug durchs Hinterland von Maccagno

Das am italienischen Ostufer gelegene Hinterland von Maccagno besticht mit einer besonders grossen Auswahl an hervorragenden Wanderwegen. Besonders grosser Beliebtheit erfreuen sich zum nördlich gelegenen Lago d'Elio verlaufende Routen, die an immergrünen Mischwäldern und kleinen Dörfern vorbeiführen. Das Ziel dieses Wanderausflugs ist ein glasklarer auf einer Höhe von 900 Metern gelegener See, in dem sich das Antlitz der Sonne spiegelt. Ebenso sehenswert sind die imposanten Staumauern, die dieses Gewässer einbetten.


Eine Wanderung auf dem Weg des roten Granits

Wer das hügelige Umland des Lago Maggiore auf Schusters Rappen erkunden möchte, sollte den Pfaden auf dem Weg des roten Granits folgen. Denn obwohl jede Wanderroute an dem oberitalienischen See noch pittoresker als die andere erscheint, sticht dieser Wanderweg besonders hervor. Die in Baveno startende und endende Rundtour schliesst Ausflugsziele wie den Monte Camoscio oder die Alpe Vedabia ein. Innerhalb der zehn Kilometer müssen Wanderer eine Gehzeit von rund vier Stunden überwinden. Die Tour beginnt im in Baveno gelegenen Stadtteil Tranquilla Oltrefiume, an dem der Wanderweg von der Hauptstrasse in linke Richtung abzweigt. Wer dem Schild mit der Aufschrift "Camping Tranquilla" folgt, ist schnell am gleichnamigen Campingplatz angelangt. Hier nimmt der Wanderweg über die Autobahnröhre seinen Lauf, bis rechts ein kleiner Pfad zu einem Steinbruch abzweigt. Dieser Teil des Wanderwegs wird von zahlreichen kleinen Steinen berieselt, die von der Nähe des Steinbruchs zeugen. Jeder einzelne dieser Steine leuchtet strahlend rot. Hier sind Wanderer unverkennbar auf dem Weg des roten Granits angekommen. Eine weitere Station auf dieser Wanderstrecke ist der Monte Camoscio, der mit einem umwerfenden Blick auf den Lago Maggiore lockt. Wer diesen Teil der Wanderung geschafft hat, darf sich sicher sein, dass es nunmehr nur noch bergab geht. Ist die Alpe Vedabia in greifbarer Nähe, ist Romanico nicht mehr weit. Dieser Ortsteil von Baveno ist das Ziel der Wandertour und als selbiges würdig. Hier zieht in der Via due Riviere eine Hauswand mit einer aus rotem Granit herausgearbeitete Steinplatte die Blick auf sich.