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Winterwanderwege - was hat es damit eigentlich auf sich?

Winterwanderwege erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit. Dies ist insbesondere dem Umstand geschuldet, dass die Touristengebiete zunehmend Wert darauf legen, ihr Angebot zu erweitern. Folglich finden sich in den Winterzentren wie Winterberg oder Oberhof neben Loipen und alpinen Skipisten immer mehr Winterwanderwege. Doch wie werden diese angelegt und in Stand gehalten?

Die Winterwanderwege werden mit grossem Aufwand mit Pistenfahrzeugen präpariert.

Viel Aufwand für schöne Wanderwege

Um Winterwanderwege anzulegen bedarf es eines grossen Aufwands. Die Wege verlaufen zumeist über viele Kilometer. Allein die Region rund um Oberstdorf zählt mittlerweile präparierte Wanderwege mit einer Länger von etwa 140 Kilometern. Um ein solches Netz überhaupt zu ermöglichen, wird auf spezielles Gerät zurückgegriffen. Zum Einsatz kommen meist Pistenfahrzeuge oder Ketten-Nutzfahrzeuge von Herstellern wie Prinoth, deren Fahrzeuge auf die aussergewöhnlichen Bedingungen in den Skigebieten zugeschnitten sind. Somit können auch hügelige und bergige Passagen präpariert werden. Daraus resultieren Wanderwege, die sowohl für den normalen Spaziergänger als auch für passionierte Wintersportler geeignet sind. So können Touristen selbst entscheiden, ob sie sich auf eine ruhige Wanderung inmitten der Winterlandschaft oder einer eher sportlichen Aktivität mit anspruchsvollen Steigungen einlassen wollen. In vielen Wintersportorten besteht darüber hinaus die Möglichkeit, geführte Wanderungen entlang der angelegten Winterwanderwege zu buchen. Diese führen nicht nur durch die schöne Landschaft, sondern auch an den Sehenswürdigkeiten vorbei.


Wie werden die Wanderwege gepflegt?

Der wohl wichtigste Punkt für den langfristigen Erfolg der Winterwanderwege ist die Instandhaltung. Bei starkem Neuschnee kommen in der Regel die selben Fahrzeuge zum Einsatz, die auch beim Anlegen der Wege genutzt werden. Darüber hinaus bedarf es allerdings weiteren Massnahmen, um das grossflächige Netz aus Wanderwegen begehbar zu halten. Grundlegend hierfür ist die tägliche Kontrolle der Wege. Werden beispielsweise Vereisungen festgestellt, müssen diese zeitnah bearbeitet werden, um die Rutschgefahr zu mindern. Auch werden die überall anzutreffenden Sitzbänke regelmäßig von Schnee und Eis befreit. Verschiedene Markierungen sorgen darüber hinaus dafür, dass zu jeder Zeit ersichtlich ist, welchen Schwierigkeitsgrad der jeweilige Abschnitt aufweist. Grundsätzlich lässt sich also sagen, dass die Präparation und die Beschilderung von Winterwanderwegen ähnlich der von Loipen ist. Wer anstelle einer Langlauftour oder der alpinen Abfahrt eine Wanderung auf einem der zahlreichen Winterwanderwege bevorzugt, wird auch auf den Wanderwegen denselben gewohnten Komfort wiederfinden.


Auf der Suche nach den besten Wanderwegen können Hinweise des Instituts für Natursport und Ökologie hilfreich sein. Seit einigen Jahren vergibt dieses Institut eine besondere Plakette an die besten Wanderwege. Diese sogenannten Premium Winterwanderwege sind zusätzlich ausgeschildert. Entsprechend ausgeschilderte Wege unterscheiden sich vor allem durch eine Eigenschaft. Sie sind nur im Winter zugänglich und ermöglichen somit Touren abseits der bekannten Wanderwege, die auch im Sommer zugänglich sind.