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Rund um den Neuenburgersee – per pedes und mit dem Camper

Wer mehr als eine Tageswanderung unternehmen möchte, braucht eine Unterkunft. Die kann man spontan unterwegs suchen, vorab buchen – oder einfach mitnehmen: Die schönsten Campingplätze rund um den Neuenburgersee, mögliche Strecken und nützliche Tipps für die Wanderung nennt dieser Artikel.


Selbstverständlich kann man auf einer ausgedehnten Wanderroute auch in einem der zahlreichen Hotels und Chalets rund um den Neuenburgersee nächtigen. Unabhängiger und der Natur wesentlich näher ist man jedoch beim Campen. Möglich sind diese zwei Varianten: Man reist mit einem Wohnmobil oder koppelt einen Wohnanhänger an den Pkw an. Vom Campingplatz aus sind dann kurze oder ausgedehnte Tageswanderungen möglich, am nächsten Tag fährt man weiter zur nächsten Station. Auf diese Weise hat man Gelegenheit, sich die gesamte Region rund um den Neuenburgersee sowie den Naturpark Chasseral am nordwestlichen Ende des Sees zu erwandern. Für Familien mit kleinen Kindern oder Gelegenheitswanderer, die sich noch keine mehrtätigen Touren zutrauen, ist diese Art des Reisens ideal. Zudem ist es sehr preiswert, denn Wohnwagen kann man mittlerweile günstig mieten. Einzig eine zum Fahrzeugmodell passende Anhängerkupplung ist erforderlich – auf www.kupplung.ch gibt man dafür einfach Hersteller, Modell und Motorisierung in die Suchmaske ein.


Ambitionierte, geübte Wanderer übernachten im Zelt. Alles, was man dafür braucht, ist im Rucksack mit dabei. Der Komfort ist sicherlich nicht hoch, dafür schläft man inmitten der Natur und kann spontan entscheiden, ob man mehrere Tage an einem Ort bleibt oder zum nächsten Campingplatz aufbricht. Diese Variante ist vor allem für Hundebesitzer ideal, denn anders als in vielen Hotels sind die treuen Vierbeiner auf den meisten Campingplätzen willkommene Gäste. Viele Plätze direkt am Seeufer verfügen sogar über ausgewiesene Hundestrände.


Die Route kann beispielsweise diesen Stationen folgen: Wer am Südende des Sees startet, folgt dem Ostufer und macht Zwischenhalt auf den Plätzen „La Menthue“, „La Nouvelle Plage“ kurz hinter Estavayer-le-Lac, „Communal Le Chablais“ hinter Cudrefin und/oder „La Tène“. Dazwischen liegen jeweils rund 10 bis 15 Kilometer, was auch für Ungeübte sehr gut zu schaffen ist. Ambitioniertere Wanderer lassen einfach eine Station aus. „La Tène“ befindet sich bereits am Nordufer des Sees, von dort geht es wahlweise auf der anderen Seeseite zurück zum Startpunkt oder weiter in den sich nördlich anschliessenden Naturpark Chasseral. Er ist durchzogen von einem dichten Wanderwegenetz, wobei die Schwierigkeitsgrade der Strecken von sicheren Lehrpfaden – so der in Tramelan beginnende „des Bornes“ – bis hin zu anstrengenden, mehrtätigen Schlucht- und Bergkamm-Routen reichen.


Wanderer sollten berücksichtigen, dass das Gebiet Teil der Jura-Gebirgskette ist und auf den Routen teilweise erhebliche Höhenunterschiede zu überwinden sind. Höchster Punkt des Naturparks ist der immerhin 1'607 m hohe Chasseral, was schon einen Eindruck von der Beschaffenheit der Strecken vermittelt. Das Gepäck sollte daher möglichst leicht sein. Anfängern ist zu empfehlen, im Zweifelsfall besser in einem der Hotels oder Ferienhäuser auf der Strecke zu übernachten, statt eine komplette Zeltausrüstung einzupacken. Familienfreundliche Hotels sind beispielsweise das „Hôtel du Port“ in Estavayer-le-Lac, das „La Palée“ in Cudrefin oder das „Touring au Lac“ in Neuenburg auf der anderen Seeseite. Für Hundebesitzer kommen ebenfalls das „Hôtel du Port“ und das „Touring au Lac“ infrage, ausserdem das „Auberge de La Sauge“ in Cudrefin – um jeweils nur einige zu nennen. Hundehalter sollten sicherheitshalber vorher nachfragen, ob das Tier mitgebracht werden darf.


Und was kann man rund um den Neuenburgersee ausser wandern und die sagenhafte Aussicht geniessen sonst noch tun? Zum Beispiel Fahrrad fahren, reiten, schwimmen, segeln und Kanu fahren. Ausführliche Informationen finden Interessierte auf der Seite myswitzerland.com unter den Menüpunkten „Abenteuer & Sport Sommer“ sowie „Velofahren, Moutainbiken“.


Bildrechte: Flickr Neuchâtel, Switzerland Patrick Nouhailler CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten