Die Natur und die Stadt zwei verschiedene Dinge? Keineswegs. Der WWF-Parcours “Die Stadt anders erleben” erlaubt Ihnen auf 8 km und an 13 Posten die Schönheit der Natur im...
WWF-Fribourg | Tour-Datum: 19.08.2015 | Veröffentlicht am 19.08.2015

Routenverlauf
Startort: Bahnhof Fribourg
Zielort: Funic
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Tourenbeschreibung
Bahnhof Fribourg - Pérolles - Unterstadt - Funic
Die Natur und die Stadt zwei verschiedene Dinge? Keineswegs. Der WWF-Parcours “Die Stadt anders erleben” erlaubt Ihnen auf 8 km und an 13 Posten die Schönheit der Natur im Herzen von Freiburg zu erleben. Für jeden Posten gibt es in der Broschüre Informationen über einen Aspekt der Biodiversität, zwischen jedem Posten können Sie die Podcasts hören (Inteviews, Musik, Quiz).
Die Stadt Freiburg ist vor allem bekannt als bemerkenswertes Zeugnis mittelalterlicher Architektur in Europa. Sie ist jedoch nicht nur reich an Kultur, sondern auch an Natur! Die Windungen der Saane und ihre steilen Ufer, die sie in tausendjähriger Arbeit in den Fels gegraben hat, und der Pérolles-See sind naturnahe Lebensräume, die artenreich sind. Die Natur hat es auf faszinierende Art und Weise geschafft, aus dieser städtischen und auf den ersten Blick eher unwirtlichen Umgebung Gewinn zu ziehen. Diese bemerkenswerte Anpassung wird jedoch durch rücksichtslose Überbauung der Landschaft, durch das Verschwinden der einheimischen Hecken und durch ein fehlendes Konzept zum Umgang mit den Grünflächen, sowie durch die Altlasten der Industrie und durch den motorisierten Verkehr bedroht, um nur einige Faktoren zu nennen, die auf die natürlichen Lebensräume der Stadt Druck ausüben.
Der WWF Freiburg hat deshalb einen didaktischen Parcours in der Stadt und an deren Rand konzipiert, der anhand von Beispielen aufzeigt, wie die Natur auch im städtischen Milieu ihren Platz hat, und wie menschliches Handeln dazu beitragen kann, diesen natürlichen Reichtum zu bewahren. Dieser Parcours wurde anlässlich des dreissigjährigen Bestehens des WWF-Freiburg 2009 geschaffen und 2011 um einen akustischen Teil erweitert. Er soll der Sensibilisierung der Bevölkerung für die Belange der Biodiversität auch in den Städten dienen. Er ist zugleich auch ein Zeugnis für die Arbeit unserer Sektion, die seit mehr als 30 Jahren dank den zahlreichen begeisterten Freiwilligen und dank den Zuwendungen unserer Mitglieder und Gönner existiert.