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    Was macht einen guten Wanderschuh aus?

    Rund sieben Millionen Deutsche und rund vier Millionen Schweizer*innen schlüpfen in ihrer Freizeit regelmässig in ihre Wanderschuhe, um sich in der Natur zu bewegen und Berge zu besteigen. Ebenso viele Menschen haben vermutlich auch ein Päckchen Pflaster im Rucksack, da sie befürchten, dass der Wanderschuh plötzlich reibt. Doch das muss nicht sein, wenn man schon beim Kauf einige Dinge beachtet.

    Was macht einen guten Wanderschuh aus?

    Gute Wanderschuhe lohnen sich

    Wanderschuhe schützen den Fuss, vor Stössen, Steinen oder Wasser. Dennoch sollten sie leicht sein, Bewegungsfreiheit lassen und den Fuss umfassen und stützen, ohne ihn einzuengen. Findet man für sich den passenden Schuh, dann lohnt es sich durchaus, auch ein paar mehr Euro zu investieren - und falls möglich, sogar mit einem Sportscheck-Gutschein sparen. Denn ein guter Schuh sorgt nicht nur für eine blasen- und schmerzfreie Wanderung, sondern entlastet während der Tour auch den gesamten Bewegungsapparat, was man am Abend und am nächsten Tag am ganzen Körper spürt. Zudem gibt ein guter Schuh auch ausreichend Halt und verhindert so Verletzungen.


    Kaufkriterien und Tipps für den passenden Wanderschuh

    Man sollte unbedingt Zeit mitbringen, wenn man sich nach einem guten Wanderschuh umsieht. Schritt für Schritt findet man so den passenden Schuh für den gewünschten Einsatz:

    1. Welche Route?

    Je nachdem, wie unwegsam das Gelände ist, desto steifer, höher und robuster sollte der Schuh sein. Das ist wichtig, um die Knöchel, Sehnen und Bänder im Fuss zu schützen.

    Bei flachen Tagestouren reicht auch ein niedrigerer Wanderhalbschuh aus.

    2. Welches Material?

    Bei Wanderschuhen spielt die Haptik keine Rolle. Auch wenn sich weiche Schuhe viel angenehmer in der Hand anfühlen, geben sie den Füssen nicht ausreichend Stütze und Halt. Daher sind Funktionsmaterialien, wie Cordura und Gore-Tex die beste Wahl.

    Der positive Zusatzeffekt: Cordura ist extrem widerstandsfähig und die Gore-Tex-Membranen sind wasserdicht, aber atmungsaktiv, sodass auch ein kurzer Regenschauer nicht gleich nasse Füsse beschert.

    Der Klassiker sind Wanderschuhe aus Leder. Sie sind sehr robust, halten aber Wasser nur bedingt ab.

    Mesh-Gewebe ist zwar sehr atmungsaktiv, gibt aber nur bedingt Halt und schützt auch nicht vor scharfen Kanten, wenn man mal bei einem Stein abrutscht.

    3. Welche Sohle?

    Der Sohle kommen zwei Aufgaben zu: Zum einen die Stösse abzufedern, zum anderen den Füssen guten Halt im Gelände zu geben.

    Vibram-Innensohlen gelten derzeit als high-end in puncto Dämpfung bei Wanderschuhen. Je unwegsamer das Gelände der gewählten Tour ist, desto grober sollte das Sohlenprofil sein, damit man gute Trittsicherheit hat.

    Zudem ist eine biegsame Sohle auf flachen Wegen gut, bei steinigen, höher gelegenen Wegen eher hinderlich und bietet nicht genug Schutz.


    Unterschiedliche Kategorien

    • Hikingschuhe / -stiefel: Ideal für leichte Touren in Gelände mit geringen Höhenunterschieden. Dieses Schuhwerk ist leicht und eher weich. Hier nur einen leichten Rucksack mitnehmen.
    • Wanderschuhe / -stiefel: Sie sind deutlich stabiler gebaut mit versteiften Teilen. Die Schutzwirkung ist höher, daher kann das Gelände durchaus anspruchsvoller sein. Das Schuhwerk ist insgesamt schwerer. Dafür darf auch der Rucksack schwerer sein.
    • Trekkingstiefel: Hier gibt es nur die Ausführung als Stiefel. Er ist schwer, hat eine steife Sohle, und auch die gesamte Schuhkonstruktion ist verstärkt, meist mit Leder. Diesen Stiefel sollte man nur kaufen, falls man längere Zeit in den Berger unterwegs sein will und mit sehr schwierigem Gelände rechnet. Ein Trekkingstiefel schützt, ist aber nicht komfortabel.
    • Bergstiefel: Dieser Stiefel ist für die Benutzung von Steigeisen ausgelegt. Die Sohle ist versteift und der Fuss kann nicht abrollen. Also nur für Bergsteiger gedacht.

    Eigenschaften von bequemen Wanderschuhen

    Gute Wanderschuhe sollten den Fuss stützen und nicht einengen. Zwischen grosser Zehe und Schuhspitze sollte mindestens ein Daumen Platz sein, damit man bergab nicht vorne anstösst. Nicht verwundert sein, wenn der Wanderschuh ein bis zwei Nummern grösser gekauft werden muss. Eine dicke Wandersocke beim Probieren nutzen, damit später der Schuh nirgends drückt und so Wundstellen entstehen können.


    Wanderschuhe richtig binden

    Wanderschuhe sollten genug Halt bieten, aber nicht zu fest geschnürt sein, damit das Blut gut zirkulieren kann.


    Wanderschuhe unbedingt einlaufen

    Ist der perfekte Wanderschuh gefunden, sollte man ihn unbedingt einen halben Tag in den eigen vier Wänden einlaufen. Dann nichts wie raus in die Natur!