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    Wandern ist gut für die Seele – 3 Gründe, dieses Wochenende wandern zu gehen

    Dass Wandern gut für den Körper ist, liegt auf der Hand. Beim Erklimmen der schönsten Bergspitzen der Schweiz gilt es, so manch einen Höhenkilometer hinter sich zu legen, über Felsen zu klettern und immer einen festen Griff unter den Füssen zu finden. Hier kommt der Wanderer besonders bei den mehr herausfordernden Routen ins Schwitzen, die Oberschenkel fangen an zu brennen und der Puls steigt.

    Quelle: Pexels

    Zahlreiche Studien konnten bereits die vielen positiven Effekte des Wanderns auf den Körper belegen. So wird das Herz-Kreislauf-System gestärkt, was die Wahrscheinlichkeit zahlreicher Erkrankungen wie Diabetes und Herzkrankheiten reduziert und den Blutdruck reguliert, die Muskeln, Knochen und Gelenke werden gestärkt und stabilisiert und es werden jede Menge Kalorien verbrannt, was beim Abnehmen hilft bzw. zur Bewahrung eines gesunden Körpergewichts beiträgt. Diese und jede Menge weitere Vorteile bringt das Wandern für unseren Körper. Doch hier hören die positiven Wirkungen längst nicht auf, denn es handelt sich bei diesem Hobby um deutlich mehr als eine Sportart. Wandern tut unserer Seele gut, es erfrischt unseren Geist und macht glücklich. Diese drei Gründe zeigen, warum jeder schon nächstes Wochenende die Wanderschuhe schnüren sollte, um sein Wohlbefinden zu steigern und seiner Seele etwas Gutes zu tu.


    Wandern steigert das Selbstbewusstsein

    Wer wandern geht und sich eventuell auch einmal einen höheren Gipfel vornimmt, wird ein erhöhtes Mass an Selbstbewusstsein erfahren. Man fühlt sich durch die sportliche Betätigung in den Bergen nicht nur glücklicher, sondern im eigenen Körper auch wohler. Wer nach einer langen Wanderung auf der Karte sieht, wie viel Weg man hinter sich gebracht hat, oder wenn man es zum Gipfel geschafft hat, und herab ins Tal blickt, ist man nicht selten erstaunt und beeindruckt, dass die eigenen zwei Füsse einen tatsächlich so weit tragen konnten. Ob man als Einsteiger eine anfängergerechte Route hinter sich bringt oder als Fortgeschrittener im Stil von Free Solo-Kletterer Alex Honnold Felswände erklimmt, in allen Bereichen handelt es sich um die Bewältigung mentaler Blockaden, die sogar mit den Situationen von Profis am Pokertisch verglichen werden können. Wer sich mit dem richtigen Mindset auf den Weg macht, den inneren Schweinehund überwindet und es ans Ziel schafft, kann sich auf einen wahren Selbstvertrauens-Boost freuen.


    Wandern reduziert Stress

    Im Alltag gewinnt häufig der Stress die Überhand. Besonders in der heutigen schnelllebigen Zeit befindet sich das Gehirn unter einer dauerhaften Informationsflut und Stimulation von allen Seiten. Nur wenige Menschen nehmen sich im Alltag ausreichend Zeit, herunterzukommen und den Kopf freizukriegen. Das Rekordhoch der Burn-Out-Fälle in der Schweiz spricht für sich. Ein regelmässiger Besuch in den Bergen kann hier allerdings Abhilfe schaffen. Wandern ermöglicht es, an der frischen Luft und in der Stille der Natur den Geist wahrlich zu beflügeln und Stress abzubauen. Forscher konnten herausfinden, dass Zeit in der Natur nachweislich Stress reduziert. Während die Natur, der weite Blick über Berggipfel und Täler sowie der frische Duft der Bergluft bereits unsere Seele erfrischt, sorgen auch der reduzierte Blutdruck und die Reduzierung des Stresshormons Kortisol beim Wandern für den Abbau von Stress.

    Quelle: Pexels

    Wandern macht glücklich

    Durch das langanhaltende Gehen verändert sich unter anderem der Stoffwechsel in unserem Körper, was sich auf eine verstärkte Ausschüttung der als Glückshormone bekannten Botenstoffe Serotonin und Dopamin auswirkt. Dank dieser Botenstoffe wird unserem Gehirn das Signal von Glücklichkeit und Wohlbefinden ausgeschüttet und unsere Stimmung steigt. Diverse Studien ergaben, dass Menschen, die regelmässig wandern, eine geringere Wahrscheinlichkeit besitzen, Depressionen und Angstzustände zu erleiden. Unter anderem die Natur, die Abwesenheit des Alltags und der Technologie und die Bewegung tragen hier ihren Beitrag dazu bei. Übrigens soll Wandern nicht nur akut glücklicher machen, sondern ein generell gehobeneres Wohlbefinden bewirken. So sollen Menschen durch das Wandern besser mit Stress umgehen können und generell einen positiveren Ausblick auf das Leben erhalten.

    Wandern ist mehr als nur eine Sportart, die sich sowohl auf unseren Körper als auch auf unseren Geist hervorragend auswirkt. In den Bergen, an der frischen und vollkommen reinen Luft, umgeben von endlos reichender Natur und mit dem Anblick der Bergwipfel, Almen und Täler kommt unsere Seele in Schwung. Der Alltag kann hinter sich gelassen werden, der Stress fällt von uns und unser Wohlbefinden und Selbstvertrauen steigen. Das sind reichlich Gründe, schon am nächsten Wochenende auf die nächste Wandertour zu gehen.