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Wanderbare Schluchten im Jura

Publiziert am 02.04.2014, aktualisiert am 28.02.2016

Wanderungen durch Jura-Schluchten sind fantastische Naturerlebnisse. Durch zahlreiche Schluchten führen spektakulär angelegte Wege, welche an den gefährlichen Stellen mit Geländern gesichert sind. Oft trifft man auch auf schöne Rastplätze, die zum Verweilen einladen.

Wanderweg durch die Taubenlochschlucht bei Biel.

Viele Schluchten im Jura-Gebirge gelten als mystische Kraftorte. Die spezielle Aura der Landschaft bildet den Nährboden für Sagen und Mythen. So hat beispielsweise der Sage nach ein Pfarrer den Teufel aus dem Cholerengraben vertrieben, welcher dort sein Unwesen getrieben hat. Daraus entstanden ist die Tüfelsschlucht. Oder die Geschichte der "Petite Colombe (Turteltaube)", die sich in die Schlucht stürzte um dem grausamen Ritter Ingelram zu entfliehen und dann als weisse Taube davon flog. Deshalb heisst die Schlucht heute Taubenlochschlucht.


Tüfelsschlucht

Auch wenn der Name etwas abschreckend wirkt, so zählt die Tüfelsschlucht bestimmt zu den beliebtesten Jura-Schluchten überhaupt. Ein spektakulärer Wanderweg führt durch die gesamte Schlucht. Unterwegs erinnert eine imposante Brücke der Autobahn A2 an die nahe Zivilisation. Der obere Eingang zur Schlucht liegt östlich vom Baselbieter Weiler Bärenwil. Der Ausgang befindet sich am Dorfrand von Hägendorf. Durchflossen wird die Tüfelsschlucht vom Cholerenbach.


Verenaschlucht

Die malerische Verenaschlucht liegt nördlich der Stadt Solothurn. Am oberen Eingang zur Schlucht bedindet sich die Einsiedelei von Solothurn. Neben dem Einsiedlerhaus gehören die Verena- und die Martinskapelle sowie die Magdalenen- und die Ölberggrotte zur Einsiedelei. Ein angenehmer Weg führt in leichtem Gefälle durch die fast lieblich anmutende Schlucht. Neben dem Weg ist das Plätschern des Verenabachs zu hören. Der Ausgang der Schlucht befindet sich direkt am Stadtrand von Solothurn. Die baroke Altstadt ist nur ein paar hundert Meter weit entfernt.


Taubenlochschlucht

Die Schüss ist verantwortlich für die Entstehung der Taubenlochschlucht. Der Fluss durchsticht im Norden der Stadt Biel gleich zwei Jurafalten. Ein gewaltiges Naturspektakel. Die Klus von Rondchâtel sieht auf der Landkarte wie ein kräftiger Biss aus einem Apfel aus. Die Taubenlochschlucht ist dagegen schmal und tief. Zwischen den beiden Jurafalten liegt Frinvillier. Dort befindet sich auch der Eingang zur Taubenlochschlucht. Ein grandioser Wanderweg über Brücken, durch Galerien und durch Tunnels führt durch die Schlucht. Tief unten tosen die Wasser der Schüss. Am Ausgang der Schlucht angekommen, steht man mehr oder weniger mitten in der Stadt Biel.


Twannbachschlucht

Wie eine Kerbe in der Landschaft zieht sich die Twannbachschlucht vom Plateau de Diesse bis hinunter an den Bielersee. Der Wanderweg führt vorbei an bizarren Felsformationen. Der Twannbach hat ein Bachbett mit Rutschen, Wirbeln und Wasserfällen geformt. Am unteren Ausgang der Schlucht liegt das Weinbaudorf Twann zu Füssen. Dahinter öffnen sich einmalige Blicke zum Bielersee, zur Petersinsel und bei guter Sicht bis zur Alpenkette.


Gorges de l'Areuse

Halb Schlucht, halb Klus. Die oberen Regionen der Areuse-Schlucht werden vom markanten Felszirkel des Creux du Van begrenzt. Weiter unten hat sich das Flüsschen Areuse tief in den Fels gegraben. Die Gorges de l'Areuse bildet die Verbindung vom Val de Travers zum Nordufer des Neuenburgersees. Ein Wanderweg führt von Noiraigue durch die gesamte Schlucht bis hinunter nach Boudry. Zahlreiche Brücken und Stege werden dabei passiert. Ein einzigartiges Erlebnis.


Gorges de l'Orbe

Die Gorges de l'Orbe liegt im Waadtländer Jura zwischen den Orten Le Day und Orbe. Der Fluss ist der Namensgeber der Schlucht. Gleich unterhalb der Staumauer von Day markiert die Kasskade vom Saut du Day den oberen Eingang in die Schlucht. Ein oft schmaler Wanderweg führt durch die meist naturbelassene Schlucht. Etwa auf halbem Weg liegt das Dorf Les Clées. Danach geht's wieder hinein in die Schluchtenlandschaft. Am Ende der Schlucht liegt das hübsche Städtchen Orbe.


Wolfschlucht

Mächtige, teils überhängende Felsen bilden die Kulisse zum Naturspektakel in der Wolfschlucht. Die Schlucht fällt steil von den Jurahöhen hinunter in den Talgrund. Ein dementsprechend nicht ganz anspruchsloser Wanderweg durchzieht die Schlucht. Die Wolfschlucht befindet sich östlich von Welschenrohr am Ausläufer der Hornegg, welche zur zweiten Jurakette gehört.


Combe Grède

Die Nordflanke des Chasserals präsentiert sich an einigen Stellen ziemlich zerfurcht. Die grösste dieser Furchen ist die Combe Grède. Gigantische Felstürme scheinen den oberen Eingang zu bewachen. Der Weg durch die Schlucht ist teils steil und an einer Stelle führt er sogar über eine Eisenleiter. Etwas Trittsicherheit sollte man also schon haben, wenn man durch die Combe Grède wandern will. Der obere Eingang zur Schlucht befindet sich bei der Lichtung von Pré aux Auges im Schatten des Chasserals. Der Ausgang der Schlucht liegt südlich vom Dorf Villeret im Vallon de St-Imier.


Poëta Raisse

Die malerische Schlucht der Poëta Raisse liegt südlich von Fleurier im Val der Travers. Die Schlucht führt von den Jurahöhen am östlichen Ausläufer des Chasserons hinunter nach Môtiers im Val de Travers. Ein gepflegter Wanderweg schlängelt sich durch die Schlucht.


Combe Tabeillon

Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich bei der Combe Tabeillon eher um einen Graben, denn um eine Schlucht. Und so ist es auch. Der obere Eingang zur Combe Tabeillon befindet sich nordöstlich von Montfaucon am Rand der Jurassischen Freiberge. Der Graben zieht sich über mehrere Kilometer in streng nordöstlicher Richtung bis hinunter nach Glovelier. Ein abwechslungsreicher Wanderweg führt durch die gesamte Combe Tabeillon.


Die Entstehung von Jura-Schluchten

Die grösseren Fliessgewässer exististierten im Jura bereits vor der Auffaltung des Gebirges. Als die Faltung des Juras einsetzte, erodierten die Flüsse mit deren Wasserkraft die sich auftürmenden Kalkfelsen. Es bildeten sich enge und teils tiefe Schluchten, welche die Falten des Gebirges an bestimmten Stellen durchbrechen. Dabei sind unterschiedliche Formen von Schluchten entstanden (Klusen (frz. Cluses), Schluchten (Gorges), Gräben (Combes), Löcher (Creux).


Schluchten-Wanderungen im Jura


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Bildstrecke

Die Combe Grède liegt auf der Nordseite des Chasserals. Die Tüfelsschlucht liegt nördlich von Hägendorf. Ein fantastischer Wanderweg führt durch die Gorges de l'Areuse. Der Wanderweg durch die Wolfschlucht ist zum Teil ziemlich steil.