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Wanderregion Graubünden

Publiziert am 17.03.2014, aktualisiert am 14.04.2016

Ausgesprochen vielfältig präsentiert sich die Wanderregion Graubünden. Die Skala reicht von grandiosen Bergwanderungen in der einzigartigen Seenlandschaft des Oberengadins bis hin zu beschaulichen Wanderungen durch die Rebberge der Bündner Herrschaft.

Zauberhafte Landschaft im Oberengadin.

Zu den Wanderzielen der speziellen Art zählen auch die italienischsprachigen Südtäler des Bündnerlands. Graubünden ist nicht nur der flächenmässig grösste Kanton in der Schweiz, mit über 10000 Kilometern Wanderwegen verzeichnet Graubünden auch das längste Wanderwegnetz aller Kantone.


Top 5 Wanderungen im Graubünden auf wanderungen.ch

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Die Bündner Landschaften

Drei grosse Haupttäler bilden das landschaftliche Gerippe des Kantons Graubünden. Die Surselva mit dem Vorderrhein als Hauptgewässer, das Hinterrheintal sowie das Engadin mit dem Inn als Hauptfluss. Eine gewässertechnische Besonderheit gibt’s oberhalb von Maloja zu entdecken. Auf 2645 m.ü.M. liegt auf dem Lunghinpass eine europäische Dreifachwasserscheide. Im Osten befindet sich die Quelle des Inns, dessen Wasser via Donau ins Schwarze Meer fliesst. Im Nordwesten fliesst das Wasser über die Julia in den Rhein und weiter bis in die Nordsee. Und im Südwesten speist das Wasser die Mera und fliesst schliesslich via Po ins Mittelmeer. Der Lunghinpass lässt sich auf einer fantastischen Passwanderung, die von Maloja nach Bivio führt erwandern.


Malerisches Engadin

Geografisch ist das Engadin ins Oberengadin und ins Unterengadin unterteilt. Von einzigartiger Schönheit und deshalb eine der meistbesuchten und bekanntesten Ferienregionen der Schweiz ist die Engadiner Seenplatte im Oberengadin. Auf rund 1800 m gelegen, frieren die Seen im Winter zu und bilden dann ein riesiges zusammenhängendes Langlauf- und Winterwanderparadies. Durch die Seen wirkt das Hochtal weit und offen. Ein Wander-Dorado der Topklasse.

Im Unterengadin ist das Tal enger und schroffer. Zwar geht’s am unteren Oberlauf des Inns etwas weniger mondän zu und her wie rund um St. Moritz, zu verstecken braucht sich diese grandiose Wanderregion aber keineswegs. Der Schweizer Nationalpark liegt beispielsweise im Unterengadin. Der Badeort Scuol ist Ausgangsort für viele spektakuläre Bergwanderungen. Das Val Sinestra und das Val d’Uina zählen zu den schönsten Seitentälern überhaupt.


Bündner Südtäler

Der Malojapass, der Berninapass und der Ofenpass führen vom Engadin in drei so genannte Südtäler. Das Bergell, das Val Poschiavo und das Val Müstair. Alle drei Täler gehören ganz klar zu den schönsten Wandergebieten im Kanton Graubünden. Malerische an den Sonnenhang gebaute Dörfer prägen das Bild im Bergell. Die zum UNESCO Weltkulturerbe zählende Berninabahn ist das prägende Element im Val Poschiavo. Und das ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe gehörende Kloster von Müstair beherrscht die Szene im Val Müstair. Die Flüsse der drei Täler fliessen alle nach Italien ab. Die Mera fliesst unterhalb von Chiavenna in den Comersee, das Val Poschiavo mündet bei Tirano ins Veltlin und das Val Müstair mündet bei Glurns ins Vinschgau.

Weitere Südtäler im Bündnerland sind das Misox sowie das Calancatal, ein Seitental zum Misox. In beiden Tälern ist Italienisch die Amtssprache und auch sonst unterscheiden sich die Dörfer nicht wirklich von den benachbarten Dörfern, die auf Tessiner Kantonsboden liegen. Gewaltige Bergmassive umgeben die Täler. Ein Refugium für anspruchsvolle Bergwanderungen und Hochtouren.


Rund um den Vorder- und den Hinterrhein

Das westliche Kantonsgebiet wird von den grossen Tälern des Vorder- und des Hinterrheins bestimmt. In der Surselva hat sich der Vorderrhein zum Teil tief in die Landschaft hinein gegraben. In ausgesprochen attraktiver Weise ist dies im Abschnitt zwischen Ilanz und Reichenau in der Ruinaulta zu bestaunen. Als Grand Canyon der Schweiz wird die Schlucht auch gerne bezeichnet. Das Safiental, das Valsertal und das Val Lumnezia zweigen von der Surselva in Richtung Süden ab. Allesamt sind sie selber sehr spannende Wandergebiete. Gleiches gilt für das Tal des Hinterrheins, wo die Viamala-Schlucht die Hauptattraktion markiert. Nur ein enger Spalt hat der Hinterrhein in der Viamala-Schlucht in den Fels gefressen. Ein Naturspektakel sondergleichen. Im Norden der Viamala-Schlucht liegt das malerische Domleschg mit seinen zahlreichen Burgen.


Nord- und Mittelbünden

Das Schanfigg mit dem mondänen Arosa und die Lenzerheide gehören ebenfalls zum Reigen der beliebten Wandergebiete im Bündnerland. Seit dem Winter 2013/2014 verbindet eine Seilbahn die beiden Orte. Eine Tatsache, die den Status der beiden Tourismusorte sicher positiv untermauern wird. Etwas weiter nördlich liegt das Prättigau. Unten im Tal prägen malerische Dörfer das Bild, weiter oben dominieren sattgrüne Wiesen die Landschaft und ganz oben beherrschen die Gipfel des Rätikons die Szene. Das Prättigau wird von der Landquart durchflossen und diese mündet beim gleichnamigen Ort in den Alpenrhein. Gleich daneben weiten sich die Rebberge der Bündner Herrschaft. In den Rebbergen rund um die Weinanbaudörfer Jenins, Maienfeld und Fläsch wird hauptsächlich die Blauburgunder Traube angebaut. Einige Weine aus der Bündner Herrschaft sind weit über die Region hinaus bekannt.


Bekannte Städte

Hauptstadt des flächenmässig grössten Kantons der Schweiz ist Chur. Knapp 33'000 Einwohner leben in der Stadt, die unter anderem auch Bischofssitz ist. Zwischen dem Hof, dem Sitz des Bischofs und dem modernen Bahnhof liegt die hübsche Altstadt. Verwinkelte Gassen und malerische Plätze laden zum Bummeln. Der Bahnhof von Chur ist Drehscheibe für eine ganze Region. Hier treffen die Linien der Rhätischen Bahn, der SBB sowie zahlreiche Postautolinien zusammen.

International ist Davos nur schon wegen des jährlich stattfindenden WEFs deutlich bekannter als Chur. Davos liegt auf über 1'500 m über dem Meeresspiegel und zählt zu den grössten Tourismusdestinationen der Schweiz. Im Sommer ist Davos vor allem bei den Mountainbikern sehr beliebt. Aber auch die Wanderer kommen in und um Davos voll auf ihre Rechnung. Im Winter ist Davos auch ein wunderbares Gebiet für viele eindrucksvolle Winterwanderungen.


Bildstrecke

Das markante Schloss von Tarasp liegt in der Wanderregion Unterengadin. Eine Wanderung durch die Viamala-Schlucht ist ein grandioses Naturspektakel. Fantastische Höhenwanderung hoch über Davos. Vom Piz Mundaun geniesst man grandiose Ausblicke in die Surselva.