Spätherbstwanderungen

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Ein Paradies für Wanderer: das Ötztal

Das Ötztal ist 12 Monate im Jahr ein wahres Paradies für Wanderer. Es befindet sich im Bundesland Tirol und misst 65 Kilometer in der Länge. International bekannt ist das Ötztal vor allem bei Wintersportfans. Sie pilgern in die Skigebiete Sölden-Hochsölden, Ötz und Obergurgl-Hochgurgl. In diesem Beitrag sollen hingegen die Schweizer Wanderfreunde animiert werden, ins Ötztal zu reisen. Was sie dort im Sommer und im Winter erwartet, ist das Thema. Wer unterwegs recherchieren möchte, findet diese drei Apps zur Region rund um Sölden.

Abbildung 1: Sautens ist eine Gemeinde im Ötztal.

Zahlen. Daten. Fakten.

Das Ötztal liegt in Tirol. Im Tal liegen die Gemeinen Sölden, Längenfeld, Umhausen, Oetz und Sautens. Die Stubaier Alpen und die Ötztaler Alpen umringen das Tal. Die Ötztaler Ache ist das dortige Gewässer. Die hauptsächlich vorherrschenden Gesteinsarten sind Gneis und Granit. Das Klima könnte nicht facettenreicher sein. Vom Obstanbau bis hin zum Gletscher gibt es dort alle Klimaregionen.

Einen Überblick über Unterkünfte und alle möglichen Freizeitoptionen sind online nachzulesen. Spannend ist im Ötztal diese kulturelle Besonderheit: der Ötztaler Dialekt. Dieser ist seit dem Jahr 2010 bei der UNESCO als „immaterielles Kulturerbe“ gelistet. Die Anreiseoptionen mit Bus und Bahn sind möglich, die folgende Tabelle zeigt, wie lange die Anfahrt aus der Schweiz nach Sölden dauert:

Anfahrtszeiten aus der Schweiz ins Ötztal.

Wer nicht lange reisen möchte, sondern Lust auf eine kurzfristig geplante Wanderung oder Winterwanderung hat, findet die Routen der Schweiz hier:


Sommerwanderungen im Ötztal

Familientauglich sind vor allem die Themenwanderungen im Ötztal. Das Highlight der Stationsrallye bildet dabei die Mittelstation. Während der Nachwuchs sich beim Motorik-Trainingsparcours auspowert, den Wackelbalken bezwingt, den Balancierparcours durchläuft und sich unter liegenden Stangen hindurchrobbt, laden Doppel-Holz-Liegen die Erwachsenen zum Entspannen ein. Auch sorgt die Aussichtsplattform für einen wunderschönen Ausblick über das Tal und die Berge.

Abbildung 2: Das Thema Wasser steht bei vielen Wanderwegen im Ötztal im Fokus.

Wer die Wandertour mit der Familie unter das Hauptthema Wasser stellen möchte, dem bieten sich mit den dortigen Premiumwegen diese Routen an:

  • Wasserläufer Brand-Burgstein. Dieser Wanderweg führt über Fusswege, Steigen und Forstwege und misst 6,35 Kilometer. Binnen drei Stunden werden 240 Höhenmeter erklommen. Wer trittsicher ist und über eine normale Wanderausrüstung verfügt, kann diesen Wanderweg gut meistern.
  • Wasserläufer Mooser Steg. Etwas schwieriger ist dieser 5,4 Kilometer lange Wanderweg, der 260 Meter umfasst. Auf Steigen, Forstwegen und Fusswegen ist Trittsicherheit gefragt und eine reguläre Wanderausrüstung. Wanderzeit: vier bis viereinhalb Stunden.
  • Wasserläufer Mutsbühel. Besonders schwer ist der 5,52 Kilometer lange Weg aus Steigen und Fusswegen nicht. 450 Höhenmeter werden in der regulären Gehzeit von drei Stunden bewältigt.
  • Wasserläufer Piburgersee. Gekleidet in normaler Wanderausrüstung lässt sich diese Strecke binnen viereinhalb Stunden bezwingen. Sie erstreckt sich über 7,78 Kilometer und 270 Höhenmeter. Auf Fusswegen, Steigen und Forstwegen ist Trittsicherheit gefordert.
  • Wasserläufer Rotmoos. In die Kategorie „mittelschwer“ fällt auch dieser Wanderweg, der 10,32 Kilometer misst, dafür aber nur 50 Höhenmeter umfasst. Die Gehzeit dieser Strecke beträgt drei Stunden. Hier erwartet die Wanderfreunde ein Wegemix aus Steigen, Forstwegen und Fusswegen.
  • Wasserläufer Stuibenfall. 10,13 Kilometer und 580 Höhenmeter erwarten die Wanderer auf dieser Tour. Normale Wanderrüstung ist ausreichend. Trittsicherheit ist wichtig, um binnen fünf Stunden die Fusswege, Forstwege und Steigen zu bezwingen.

Winterwanderungen im Ötztal

Abbildung 3: Auch Winterwanderungen erfreuen sich im Ötztal wachsender Beliebtheit.

Die 185 Kilometer langen Wanderwege, die das Ötztal durchziehen, sind nicht nur in den Sommermonaten einen Besuch wert. Auch oder vor allem im Winter zeigt sich die Gegend in ihrer weiss verschneiten Pracht.

Das grösste Potential verbirgt sich in der Gegend Umhausen – Niederthai – Köfels – Tumpen. Hier erstrecken sich die Wanderwege auf 50 Kilometern. Mit Blick auf den Schwierigkeitsgrad ist für jeden etwas dabei. Die Gehzeiten betragen zwischen einer und drei Stunden. Tipp: Wer mit dem Nachwuchs wandert, sollte eine Route wählen, die eine Rodelmöglichkeit ausweist.

In der Region Längenfeld – Huben – Gries gibt es rund 40 Kilometer Wanderwege, die zur Winterwanderung einladen. Dort befindet sich auch die längste Tour, die von Gries über die Sulztalalm zur Ambergerhütte führt. Die Gehzeit beträgt hier fünf Stunden.

38 Kilometer Winterwanderwege gibt es in der Region Oetz – Ochsengarten – Sautens – Haiming. Auch hier gibt es einen Fünf-Stunden-Wanderweg, den sogenannten Ortschaftswanderweg, der Haiming, Sautens und Tumpen umfasst.

In der Region rund um Sölden gibt es 30 Kilometer Winterwanderwege. Sie sind in maximal zwei Stunden zu bezwingen. Tipp: Gerade weil die Wegstrecken überschaubar und einige Almen bewirtschaftet sind, sind die Strecken sehr beliebt bei Familien mit Kindern.

Die überschaubarste Karte für Winderwanderungen liefern die Regionen Vent (15 Kilometer Wanderwege) und Obergurgl/Hochgurgl (12 Kilometer Wanderwege). Die Gehzeit liegt zwischen einer halben Stunde und zweieinhalb Stunden. Eine kleine Besonderheit ist der Hochgurgler Romantikweg, der teilweise beleuchtet ist.


Abbildung 1: pixabay.com © Alpelio (Creative Commons CC0)

Abbildung 2: pixabay.com © sunflyer (Creative Commons CC0)

Abbildung 3: pixabay.com © Hans (Creative Commons CC0)