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Winterwandern und Schneeschuhlaufen in Pärken

Publiziert am 03.12.2015 - aktualisiert am 21.11.2016

Ein Winterausflug in einem Park garantiert Landschaftserlebnisse der ganz besonderen Art. Parklandschaften zählen zu den schönsten und vielfältigsten Landschaften in der Schweiz. Die Auswahl ist beachtlich, befinden sich doch mittlerweile 15 Naturpärke und 1 Nationalpark in der Betriebsphase. 4 Pärke befinden sich in der Errichtungsphase.

Zauberhafte Winterlandschaft im Naturpark Gantrisch.

Natürlich stehen im Winter die meisten Wanderwege und auch etliche Parkeinrichtungen nicht zur Verfügung. Dafür mutieren viele Pärke in der kalten Jahreszeit zu echten Winterwander- und Schneeschuhtouren-Paradiesen. Ausnahme ist der Schweizerische Nationalpark, denn dieser ist im Winter ganz geschlossen und der Zutritt in den Park ist aus Gründen des Wildschutzes streng verboten.

 

Winterwandern im Parc Ela mit Blick auf Savognin.
Schneeschuhwanderung auf dem Mont Soleil im Regionalen Naturpark Chasseral.
Winterwanderweg auf der Gemmi im Naturpark Pfyn-Finges.
Schneeschuhtour in der Biosfera Val Müstair.

Naturpark Gantrisch

Der Naturpark Gantrisch ist ein echtes Schneeschuhtouren-Dorado der Voralpen. Die voralpinen Hügel zwischen dem Schwarzenburgerland und dem Gantrisch eignen sich hervorragend für ausgedehnte Touren. In den Wintermonaten ist der Gurnigel der eigentliche Hotspot im Park. Gleich beim Gurnigel Berghaus startet die landschaftlich reizvolle Schneeschuhwanderung zum Selibüel. Ochse, Gantrisch und Nüneneflue bilden das imposante Panorama zu dieser Tour. Im Südosten reichen die Ausblicke bis zu Eiger, Mönch und Jungfrau. Am gleichen Ort befindet sich auch der Startpunkt zu einer Winterwanderung durchs Gurnigelgebiet. Der präparierte Weg führt auf einer 4 Kilometer langen Schlaufe durch wunderschöne Landschaften.


Naturpark Diemtigtal

Jenseits der Gantrischkette geht's runter ins Simmental und noch etwas weiter südlich liegt der kleine und feine Naturpark Diemtigtal. Der etwas über 135 km2 grosse Park umfasst das Diemtigtal sowie Teile der Gemeinde Zweisimmen. Drei markierte Schneeschuhtrails und vier präparierte Winterwanderwege sorgen für abwechslungsreiche Wintererlebnisse in den fantastischen Landschaften des westlichen Berner Oberlands.


Regionaler Naturpark Gruyère Pays-d'Enhaut

Weiter westlich und bereits auf der anderen Seite des Röstigrabens liegt der deutlich grössere Regionaler Naturpark Gruyère Pays-d'Enhaut. Teile der Freiburger Voralpen und des Greyerzerlandes, das Waadtländische Pays-d'Enhaut sowie die Gipfel rund um "Les Rochers-de-Naye" befinden sich im Perimeter des Parks. Mächtige Gipfel mit Höhen bis über 3'000 m sorgen für die würdige Kulisse im Regionalen Naturpark Gruyère Pays-d'Enhaut. Obwohl das Gebiet riesig ist, hält sich aber das Angebot mit markierten und beschilderten Winterwanderwegen und Schneeschuhrouten in Grenzen.


Naturpark Pfyn-Finges

Das Wallis beheimatet zwei regionale Pärke, den Naturpark Pfyn-Finges und den Landschaftspark Binntal. Der Naturpark Pfyn-Finges liegt im zentralen Wallis und erstreckt sich vom Gemmipass hinunter ins Rhônetal. Im Süden reicht der Park bis ins obere Turtmanntal. Hüben wie drüben vom Rhônetal erwartet den Besucher ein landschaftliches Spektakel der Extraklasse. Die 4000er-Gipfel stehen Spalier und bilden eine Horizontlinie, die ihresgleichen sucht. Da erscheint es nur logisch, dass der Naturpark Pfyn-Finges auch beim Winterwander- und Schneeschuhtouren-Angebot einiges zu bieten hat. Auf der Nordseite des Parks findet man die meisten Touren rund um den Badekurort Leukerbad. Die Winterwanderung auf der Gemmi mit der Passage über den zugefrorenen Daubensee zählt dabei mit Sicherheit zu den schönsten Touren in der Region. Der Planetenweg Val d'Anniviers liegt auf der Südseite des Parks, allerdings knapp ausserhalb der offiziellen Parkgrenze. Rund um das Dorf Oberems finden sich weitere Winterwanderungen und Schneeschuhtouren.


Landschaftspark Binntal

Der Landschaftspark Binntal liegt in der östlichsten Ecke des Wallis und zählt mit 181.2 km2 eher zu den kleinen Pärken der Schweiz. Im Süden grenzt der Landschaftspark Binntal an Italien und im Norden bildet mehr oder weniger der Flusslauf des Rotten (franz. Rhône) die Parkgrenze. Wie der Name vermuten lässt, ist das Binntal das eigentliche geografische Zentrum des Parks. Die Gebirgslandschaft im Binntal ist schroff und rau. Die tief eingeschnittenen Täler sind von steilen Bergflanken umstellt. Da bleibt nur wenig Raum für ein grosszügiges Angebot mit Winterwanderwegen und mit Schneeschuhrouten. Ein der wenigen Schneeschuhtrails führt von Fäld zum Eggerboden und wieder zurück nach Fäld. Eine weitaus grössere Auswahl findet man dagegen im angrenzenden Goms. Der Landstrich entlang des noch jungen Rhône-Flusses wird im Volksmund gerne als Langlauf-Mekka bezeichnet. Nebst dem riesigen Angebot an Langlaufloipen und Skatingpisten gibt’s im Goms auch ein gewaltiges Netz mit Winterwanderwegen. Die Winterwanderung von Blitzingen nach Münster ist nur eine von vielen fantastischen Touren im Goms.


UNESCO Biosphäre Entlebuch

Im Grenzgebiet der Kanton Bern und Luzern komponieren Kalkschratten, Hochmoore und bewaldete Täler unvergleichliche Landschaften. Kein Wunder, war die UNESCO Biosphäre Entlebuch nach dem Nationalpark eine der ersten offiziellen Pärke in der Schweiz. Sörenberg ist das touristische Zentrum des Parks. Dort ist auch einer der wenigen markierten Winterwanderwege zu finden. Die Route führt begleitet von einem prächtigen Panorama von der Rossweid zum Restaurant Salwideli und wieder zurück. Der Hohgant, die Schrattenfluh und das Brienzer Rothorn buhlen abwechselnd um die Gunst der Betrachter. Wer sich im freien Gelände auch ohne Markierungen gut zurecht findet, für die oder den präsentiert sich die Unesco Biosphäre Entlebuch dagegen als kaum übertreffbares Schneeschuh- und Skitourenparadies.


Parc Ela

19 Gemeinden der Talschaften Albula und Surses haben sich im Parc Ela zusammen geschlossen. Der Parc Ela ist zur Zeit der grösste Naturpark der Schweiz. Im Norden verläuft die Parkgrenze über die Berggipfel östlich der Lenzerheide. Entlang der Gemeinden Tiefencastel, Filisur und Bergün verläuft die Grenze in südlicher Richtung bis hinauf zum Julierpass. Oberhalb von Bergün befindet sich auch der Namensgeber des Parks, der Piz Ela. Auf seiner Westseite liegt Savognin, das touristische Zentrum des Surses. Nebst Ski- und Snowboardpisten, gibt's in Savognin auch ein paar schöne Winterwanderwege zu entdecken. Etwas südlich von Savognin liegt die landschaftlich reizvolle Alp Flix. Eine faszinierende Schneeschuhwanderung führt vom Bergdorf Sur hinauf zum Plateau der Alp Flix und wieder zurück.


Biosfera Val Müstair

Das Val Müstair liegt ganz im Osten vom Kanton Graubünden, ja sogar im östlichsten Zipfel der Schweiz. Die Biosfera Val Müstair umfasst den Ofenpass, das Münstertal, das Val Muraunza mit dem Umbrailpass sowie das malerische Val Mora. Im Westen grenzt der Park unmittelbar an den Schweizer Nationalpark und im Osten ans italienische Vinschgau. Die Gemeinden Tschierv, Fuldera, Lü, Valchava, Sta. Maria und Müstair liegen innerhalb des Parks. Im Winter liegt eine wohltuende Stille über dem Val Müstair. Besonders eindrücklich lässt sich dies während einer Schneeschuhwanderung von Fuldera nach Sta. Maria in Erfahrung bringen.


App der Schweizer Pärke

Mit der aktualisierten App der Schweizer Pärken, entdecken Sie wunderschöne Winterwanderungen und grossartige Schneeschuhrouten. Interessante Punkte wie zum Beispiel natürliche und kulturelle Sehenswürdigkeiten sowie Restaurants entlang der Strecke werden Ihnen angezeigt. Darüber hinaus können Sie dank der neuen Verbindung zur SBB Mobile App Ihren Ausflug von jedem Ausgangspunkt einfach planen. Nach der Anstrengung kommt das Vergnügen: Nutzen Sie die neue Rubrik „Rezepte“, um eines der 60 regionaltypischen Gerichte zu zubereiten und zu geniessen. Die Schweizer Pärke wünschen Ihnen viel Spass während Ihrer Winterausflüge und einen guten Appetit!


Facts & Figures

Pärke sind ursprüngliche Natur- und Kulturlandschaften mit weitgehend intakten, vielfältigen, dynamischen und natürlichen oder vom Menschen naturnah gestalteten Lebensräumen. Die Bevölkerung der Parkgemeinden verpflichtet sich zum Erhalt und zur respektvollen Nutzung dieses kulturellen Erbes. In der Schweiz sind zur Zeit 16 Pärke in der Betriebsphase (Stand 2016), darunter 1 Nationalpark. 4 weitere Pärke führen das Label „Kandidat“. Die Gesamtfläche der Pärke beträgt 6'501 Quadratkilometer, dies entspricht etwas mehr als 15 % der Fläche der Schweiz. In der Dachorganisation, dem "Netzwerk Schweizer Pärke" mit Sitz in Bern, werden die Aufgaben und Interessen der einzelnen Pärke auf nationaler Ebene koordiniert und vertreten.

Links

www.paerke.ch
Schweizer Pärke App

Kontakt

Netzwerk Schweizer Pärke
Monbijoustrasse 61
3007 Bern
Tel. +41 31 381 10 71
info@paerke.ch
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