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Wanderungen zu den UNESCO-Welterbestätten der Schweiz

Publiziert am 15.10.2015, Aktualisiert am 11.10.2016

UNESCO-Welterbestätten, das sind Natur- oder Kulturgüter, die in ihrer Einzigartigkeit, Authentizität und Integrität weltbedeutend sind. Die Hürden für diese Auszeichnung scheinen hoch, und so ist es auch kaum verwunderlich, dass die Schweiz gerade einmal 11 UNESCO-Welterbesätten beheimatet. Sämtliche dieser 11 Stätten kann man selbstverständlich auch wandernd entdecken.

Die Albulalinie der Rhätischen Bahn wurde im Jahr 2008 zusammen mit der Berninalinie ins Inventar der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen.

Die 11 UNESCO-Welterbestätten der Schweiz

Nach der Unterzeichnung der Welterbekonvention im Jahr 1975 dauerte es noch 8 Jahre bis die ersten drei Kulturstätten der Schweiz ausgezeichnet wurden. Die Berner Altstadt, das Benediktinerkloster St. Johann in Müstair und die Fürstabtei in St. Gallen. Erst im Jahr 2000 folgte mit den Drei Burgen von Bellinzona eine weitere Auszeichnung. Im Jahr 2001 wurde mit dem Gebiet Schweizer Alpen – Jungfrau Aletsch die erste Naturstätte der Schweiz ins Inventar der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen. 2003 folgte der im Südtessin liegende Monte San Giorgio. Wiederum vier Jahre später wurden die Weinberg-Terrassen von Lavaux am Genfersee ausgezeichnet. 2008 schafften es gleich zwei Projekte die Aufnahme. Die Tektonikarena Sardona sowie die Albula- und die Berninalinie der Rhätischen Bahn. Ein Jahr später wurden die Städte La Chaux-de-Fonds und Le Locle als UNESCO-Welterbestätte ausgezeichnet und 2011 wurde mit den prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen in der Schweiz die vorerst letzte Stätte ausgezeichnet.


 

UNESCO-Welterbe-Wanderungen

11 Welterbestätten, 11 Wandervorschläge, 11 vollkommen unterschiedliche Wandererlebnisse. Einige Stätten, wie beispielsweise die Fürstabtei in St. Gallen lassen sich am besten mit einer Stadtwanderung erkunden. Für andere, wie die Tektonikarena Sardona, braucht es schon eine echte Bergwanderung um ins eigentliche Zentrum des Geschehens vorzudringen. Im Gegensatz dazu lassen sich dafür die Weinberg-Terrassen von Lavaux mit einer gemütlichtlichen und aussichtsreichen Wanderung erleben.


Galerie

Tektonikarena Sardona Schweizer Alpen - Jungfrau Aletsch Altstadt von Bern
Drei Burgen von Bellinzona Fossilienberg Monte San Giorgio Terrassen-Rebberge im Lavaux

Altstadt von Bern

Der historische Kern von Bern umfasst Bauwerke aus mehreren Jahrhunderten, die zu einem Grossteil in ihrer originalen Substanz erhalten geblieben sind. Trotz der zunehmend komplexeren Funktionen, die Bern als Hauptstadt der Schweiz erfüllen musste, konnte die Altstadt ihre mittelalterliche Struktur weitgehend behalten. Stadtwanderung in Bern >>


Benediktinerkloster St. Johann in Müstair

Das Kloster wurde um 800 gegründet und gilt als eine Stiftung Karls des Grossen. Seit dem 12. Jahrhundert ist es ein Benediktinerinnenkonvent. Hauptsehenswürdigkeit sind die Ende des 19. Jahrhunderts wiederentdeckten karolingischen Fresken, die einen Wandbildzyklus bilden.
Wanderung an den Ufern des Rom im Val Müstair >>


Fürstabtei in St. Gallen

Das 719 gegründete Benediktinerkloster war bis im Jahr 1805 ein bedeutendes kulturelles Zentrum des Abendlandes. Stiftsbibliothek und Stiftsarchiv beherbergen eine wertvolle Sammlung frühmittelalterlicher Handschriften und bilden zusammen mit der Stiftskirche ein barockes Gebäudeensemble.
Stadtwanderung in St. Gallen >>


Drei Burgen von Bellinzona

Die mittelalterlichen Wehranlagen der Stadt Bellinzona bestehen aus der zentralen Burg Castelgrande, den benachbarten Burgen Montebello und Sasso Corbaro sowie den verbindenden Festungsmauern.
Wanderung zu den Drei Burgen von Bellinzona >>


Schweizer Alpen – Jungfrau Aletsch

Das 824 km² umfassende Gebiet mit den Bergen Eiger, Mönch und Jungfrau sowie dem Grossen Aletschgletscher stellt das grösste zusammenhängende vergletscherte Gebiet Eurasiens dar. Das Welterbe umfasste zuerst die Region Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn und wurde 2007 auf die heutige Grösse erweitert.
Höhenwanderung über dem Aletschgletscher >>


Monte San Giorgio

Der zwischen den südlichen Armen des Luganersees gelegene 1097 m hohe Berg gilt als die bedeutendste Fundstätte für Fossilien aus der Mitteltrias. Wissenschaftliche Ausgrabungen haben seit 1924 zahlreiche Versteinerungen von Fischen,Reptilien, Krustentieren und Insekten freigelegt. 2010 wurde die Welterbestätte um den südlichen, zu Italien zählenden Teil erweitert.
Gipfelwanderung zum Monte San Giorgio >>


Weinberg-Terrassen von Lavaux

Die steilen Abhänge zum Genfersee zwischen Lausanne und Vevey wurden bereits im 11. Jahrhundert von Mönchen zur Kultivierung von Weinreben genutzt. Die Weinberg-Terrassen erstrecken sich über 40 km und zeugen von der Entwicklung einer lebendigen Kulturlandschaft.
Aussichtswanderung durch die Rebberge am Lac Léman >>


Tektonikarena Sardona

In dem rund 300 km² grossen Gebiet um den Piz Sardona überlagern 250–300 Mio. Jahre alte Gesteinsschichten deutlich jüngere Gesteine. Die Überschiebung zeugt anschaulich von tektonischen Prozessen und trug zum Verständnis derGebirgsbildung bei.
2 Tage auf dem Sardona Welterbeweg >>


Albula- und Berninalinie der Rhätischen Bahn

Die Albula- und die Berninalinie der Rhätischen Bahn verbinden Thusis mit der italienischen Stadt Tirano. Die Linien wurden 1904 und 1910 fertiggestellt und gelten als eine technische Meisterleistung aus der Pionierzeit der Eisenbahn. Die Kandidatur wurde gemeinsam mit Italien erstellt.
Bahnerlebnisweg Preda – Bergün >>


Städte La Chaux-de-Fonds und Le Locle

Die Zwillingsstädte La Chaux-de-Fonds und Le Locle entwickelten sich im 18. Jahrhundert zu bedeutenden Zentren der schweizerischen Uhrenindustrie. Die enge Verbindung von Produktions- und Wohnstätten prägte das Bild der Städte; bereitsKarl Marx hatte La Chaux-de-Fonds als «eine einzige Uhrenmanufaktur» beschrieben.
Wanderung von Le Locle zum Saut du Doubs >>


Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen in der Schweiz

111 Pfahlbausiedlungen aus der Zeit zwischen 5000 und 500 vor Christus wurden in die Liste aufgenommen. 56 Fundstellen davon liegen in der Schweiz, die übrigen in Deutschland, Österreich, Frankreich, Slowenien und Italien. Die schweizerischen Pfahlbausiedlungen verteilen sich über 15 Kantone.
Wanderung am Bielerseeufer von Erlach nach Biel >>