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Wanderungen mit Baby - darauf ist zu achten

Wandern ist ein beliebtes Hobby in allen unterschiedlichen Altersgruppen. Frische Luft, eine schöne Aussicht sowie die körperliche Aktivität tun richtig gut und sorgen für ein schönes Lebensgefühl. Besonders Paare erfreuen sich an der sportlichen Zweisamkeit und nutzen ihren Jahresurlaub für aufregende Wanderurlaube im Freien.

Doch wenn der Nachwuchs kommt, bleibt die angenehme Freizeitaktivität oft auf der Strecke. Dies ist jedoch gar nicht notwendig, denn unter bestimmten Bedingungen können Eltern ihren Wanderausflug auch gemeinsam mit ihrem Nachwuchs geniessen.

Wenn die Kleinen schon laufen können, sind Wanderungen mit der Familie schon einfacher. Aber was tun, wenn Babys dabei sind? Hier sollen einige Tipps genauer aufgezeigt werden.

Wenn die Kleinen schon laufen können, sind Wanderungen mit der Familie schon einfacher. Aber was tun, wenn Babys dabei sind? Hier sollen einige Tipps genauer aufgezeigt werden.


Die richtige Route auswählen

Eines der wichtigsten Faktoren beim Wandern mit einem Baby ist die Wahl der richtigen Route.

Hierbei sind zwei Dinge zu beachten:

1. Wie lange ist die Geburt des Kindes her? Wie hoch liegt die körperliche Belastbarkeit der Mutter?

  • Hier sollten zu Beginn einfache bis mittelschwere Route gewählt werden, bei der wenige Höhenmeter zurückgelegt werden müssen.

2. Wie sieht die Tagesroutine des Kindes aus? Wann sind die Schlafenszeiten?

  • Auch die Länge der Wanderung sollte den Tagesrhythmus des Kleinkindes nicht stören.

Des Weiteren stellt sich die Frage, wie das Baby transportiert werden soll. Ist es auf dem gewählten Wanderweg möglich, einen Kinderwagen mitzuführen?

Auf www.weg-der-schweiz.ch werden einige Wanderouten zusammengefasst, die sich für die Mitnahme eines Kinderwagens eignen. Die Routen sind eher flach bis leicht hügelig und mit einem geteerten oder fein gekiesten Weg ausgestattet. Somit brauchen sich Eltern keine Gedanken über unebene Waldwege und Hindernisse zu machen.

Beispiele hierfür sind:

Die Wanderung von Bauen nach Isleten (Abschnitt c)

  • Zeitaufwand: 40 Minuten
  • Länge: 2,8 Kilometer
  • Höhendifferenz: 0 Meter
  • Strecke: Nach dem schönen Dorf Bauen führt der Weg durch spannende Felsgalerien und an einem See entlang. Am Ende wartet ein nettes Restaurant, in dem nicht nur Babynahrung warm gemacht werden kann. Auch Eltern können sich dort stärken.

Wanderung zwischen Isleten, Seedorf und Flüelen (Abschnitt D)

  • Zeitaufwand: 120 Minuten
  • Länge: 7,2 Kilometer
  • Höhendifferenz: 0 Meter
  • Strecke: An einem idyllischen See sowie vorbei an einem schönen Naturschutzgebiet. Der Wanderweg endet an der Bahn- und Busstation in Flüelen, sodass Wanderer nicht mit dem Auto anreisen müssen.

Wer sich etwas mehr Aktion wünscht und dann doch einige Höhenmeter zurück legen möchte, hat immer noch die Möglichkeit, das Baby in einem Brustgurt oder einem speziellen Baby-Wanderrucksack zu tragen. Auch hier muss natürlich vorher in Erfahrung gebracht werden, ob der gewählte Weg durch dichtes Gestrüpp oder schmale Felsspalten führt.

Im Internet können Wanderfreunde die schönsten Strecken für eine Wanderung mit Kindern in ihrer Nähe ausfindig machen und den Schwierigkeitsgrad an die persönliche Fitness anpassen. In der Regel empfehlen Experten, eine Wanderdauer von drei bis vier Stunden nicht zu überschreiten. Wer die Länge der geplanten Route mit einem Tempo abgleicht und einige Pausen einplant, weiss schnell, ob die Wanderung für junge Familien geeignet ist.


Equipment - was sollte mitgenommen werden

Wenn die Route für die Mitnahme eines Kinderwagens geeignet ist, ist dies ein deutlicher Vorteil. Denn auch, wenn die Elternteile den Wagen abwechselnd schieben müssen, bietet er genügend Stauraum, um nötiges Equipment unterzubringen. Auf Baby-walz.ch lässt sich eine gute Übersicht über das mögliche Equipment für grössere Ausflüge und Urlaube mit dem Baby nutzen.

Wer sich für ein Tragetuch oder einen Baby-Tragerucksack entscheidet, kann von folgenden Vorteilen profitieren:

  • Brustgurt bzw. Tragetuch: Babys fühlen sind in einem Tragetuch besonders wohl. Hier spüren sie die Wärme vom Körper des Elternteils und geniessen den nahen Körperkontakt. Zudem können selbst Neugeborene in einem Tragetuch transportiert werden, sodass auch frisch gebackene Eltern ihrem Hobby nachgehen können.
  • Baby-Tragerucksack, auch Kraxe genannt: Ab etwa sechs Monaten können Kinder die Wanderwelt in einer Kraxe erleben. Dies ist nicht nur deutlich komfortabler, da das Gewicht auf dem Rücken getragen werden kann, das Kind kann auch seine Beinchen bewegen und die Umgebung anschauen.

Zudem ist es natürlich wichtig, sein Equipment auf die Ansprüche des Kindes und auf die eigenen abzustimmen.

  • Verpflegung: Wird das Kind nicht mehr gestillt, muss im Rucksack immer Platz für ein Fläschchen oder den Babybrei sowie etwas zum Trinken sein. Je nach Alter des Kindes sollte auch ein Spucktuch sowie Kinderbesteck eingepackt werden.
  • Die Wickeltasche: Die Wickeltasche ist auf jeder Wanderung ein Muss. Feuchttücher, eine weiche Unterlage zum Wickeln sowie eine Wechselwindel sollten nicht vergessen werden.
  • Sonnenschutz: Sonnencreme, ein Hut für das Baby sowie ein Sonnenschutz für die Kraxe sind Pflicht.
  • Warme Kleidung: Wer sich nicht bewegt, friert schnell. So geht es auch dem Kind im Tragetuch oder im Tragerucksack. Warme Kleidung und vor allem Regenkleidung dürfen auch an einem sonnigen Tag nicht vergessen werden.

Was ist sonst noch zu beachten?

Zu langes Sitzen macht immer Lust auf Bewegung. So ist es auch bei Babys und Kleinkindern. Und auch wenn diese noch nicht laufen können, sollte alle 60 bis 90 Minuten eine Pause eingelegt werden, in der die Kleinen etwas strampeln und herumkrabbeln können.

Eine weitere wichtige Frage ist, wie viele Höhenmeter mit einem Baby zurückgelegt werden dürfen. Hier gilt, dass ab zweitausend Meter Schluss ist. Schliesslich kennt jeder den unangenehmen Ohrendruck, der besonders bei kleinen Kindern für viele Tränen und Lärm sorgen kann.

Wer beim Wandern passende Routen auswählt, kann den Kinderwagen problemlos mitnehmen. Dies erleichtert die Wanderung erheblich, da sich im Kinderwagen auch noch weiteres Equipment verstauen lässt.

Wer beim Wandern passende Routen auswählt, kann den Kinderwagen problemlos mitnehmen. Dies erleichtert die Wanderung erheblich, da sich im Kinderwagen auch noch weiteres Equipment verstauen lässt.


Fazit

Auch mit Baby und Kleinkindern ist es keinesfalls nötig, auf das geliebte Hobby Wandern zu verzichten. Mittlerweile gibt es viele ausgebaute Wanderwege, die selbst mit einem Kinderwagen zu einem schönen Naturerlebnis werden. Wer keine Lust hat, die eventuell störende Kinderkarre auszuführen, kann auf ein Tragetuch oder einen Baby-Rucksack zurückgreifen. Hier gilt, dass ein Elternteil sich mit dem Tragen des restlichen Equipments abmühen muss. Ein stetiger Wechsel macht den Wanderausflug mit Baby jedoch zu einem tollen Erlebnis und einer unvergesslichen Erinnerung.


Bildquellen:
Abbildung 1: © Agnali (CC0-Lizenz)/ pixabay.com
Abbildung 2: © alamehor (CC0-Lizenz)/ pixabay.com