B2B-Produkte: Content-Teaser (CPC) >>

Newsletter

* wird nicht für andere Zwecke verwendet

Newsletter-Archiv >>

Facebook

 

 

Besuche die Facebook-Seite von wanderungen.ch >>

Wandern und Camping – Mehr Flexibilität geniessen

Bild: pixabay.com von „Estellina“ (Schweizer Berge)

Liegt das Ziel für eine Wanderung weiter entfernt oder sollen innerhalb einer bestimmten Region mehrere Routen nacheinander erkundet werden, kann eine Kombination aus Wander- und  Campingurlaub genau das Richtige sein. Während ein komfortables Wohnmobil als Basis dient, um vom Standort aus verschiedene Touren abzulaufen, kommt das Nächtigen im Zelt für mehrtätige Wanderungen in Frage. Möglicherweise lässt sich beides sinnvoll verbinden.

Mehr erleben mit Zelt

Um den klassischen Wandertourismus hinter sich zu lassen und die Naturlandschaft auf eine andere, noch intensivere Art kennenzulernen, sind Touren mit Übernachtungen im Zelt ideal. Der größte Vorteil liegt in maximaler Flexibilität. Gerade in den Sommermonaten können Wanderer profitieren, weil die Schweizer Hütten in den Bergregionen zu dieser Jahreszeit oft völlig ausgebucht sind. Eine mehrtätige Tour mit verschiedenen Buchungen zu organisieren, scheint vielerorts unmöglich. Ausgerüstet mit einem eigenen Zelt und ausreichend Verpflegung ist man in den Bergen unabhängig. Hinzu kommt, dass sich Wanderungen auch spontan ändern lassen. Entpuppt sich zum Beispiel ein Tal oder eine Bergregion als besonders schön, kann der Aufenthalt verlängert werden, ohne auf Zeiten oder Buchungen Rücksicht nehmen zu müssen. Bei der Auswahl des Zeltes sollten Wanderer allerdings ein paar Faktoren beachten. Die folgende Liste informiert über wesentliche Punkte:

  • Das Zelt sollte sich ohne Schnüre und Heringe aufstellen lassen. Die Schweizer Landschaften sind oft steinig und erlauben kein Fixieren durch derartige Befestigungselemente. Kompakte Kuppelzelte sind besonders gut geeignet.
  • Die Temperaturen dürfen keinesfalls unterschätzt werden. Auch im Sommer können sie in den Höhenlagen nachts stark abfallen. Ein Daunenschlafsack für bis zu -15°C sollte Teil der Standardausrüstung sein.
  • Wer mehrtätige Wanderungen mit Zelt möglichst bequem gestalten möchte, achtet beim Kauf von Zelt, Schlafsack und Co. auf ein geringes Eigengewicht. Alle Ausrüstungsgegenstände müssen selbstständig getragen werden. Allein Schlafsack und Zelt können rund vier zusätzliche Kilogramm bedeuten. Hinzu kommen Verpflegung und Kleidung.

Das Ratgeberportal unter outdoor-magazin.com hat in einem umfassenden Beitrag verschiedene Zelt-Typen gegenüberstellt, um die Entscheidung zu erleichtern. Auch die Eigenschaften eines Kuppelzelt werden erläutert: "Ein Kuppelzelt ist der ideale Allrounder: Vom Flachland bis zum Hochgebirge macht es alles mit. Kuppelzelte zeichnen sich vor allem durch ihre Robustheit und simple Bauweise aus. Sie können sehr leicht auf- und abgebaut sowie gut verstaut werden." Das Magazin hat verschiedene Produkte getestet und die Vor- und Nachteile aufgezeigt.

Werden Wanderungen mit Zelt angestrebt, sollte stets Rücksicht auf das empfindliche Ökosystem genommen werden. Das Zelt darf nur dort aufgestellt werden, wo keine Tiere gestört oder Pflanzen zerstört werden. Abfälle sind selbstverständlich mitzunehmen und sachgemäß zu entsorgen. Für die Platzierung des Schlafplatzes eignet sich eine leicht erhöhte Stelle. Sollte es regnen, fließt das Wasser ungehindert ab. In trockenen Flussbetten haben Zelte stattdessen nichts verloren. Kommt es während der Nacht zum Unwetter, können die Folgen verheerend sein, weil sich unscheinbare Bachläufe in Minuten in reißende Gewässer entwickelt können.

Authentische Anregungen zum Schlafen im Freien vermittelt Benjamin Claussner Outdoor-Anfängern im folgenden Video. Claussner berichtet über die Basics und zeigt, wie man ohne Zelt minimalistisch unter freiem Himmel übernachten kann.

Auch wenn der Abenteuerfaktor beim Wandern mit Zelt wesentlich höher ist, als bei herkömmlichen Tagesrouten, sind die Nachteile nicht zu verkennen. Extrem anstrengend werden mehrtätige Wanderungen durch das enorme Plus an Gepäck. Auch der Schlafkomfort lässt zu wünschen übrig, da es auf vielen Routen kaum geeignete Zeltplätze gibt. Steine, Wurzeln und ein generell unebener Untergrund sorgen für Rückenschmerzen. Eine Alternative kann die Kombination mit Wohnmobil sein.

Das Wohnmobil als Basis

Die Vorteile eines Wohnmobils liegen auf der Hand. Reisen ist damit von einem Höchstmaß an Unabhängigkeit geprägt, ohne dass Touristen auf Komfort verzichten müssen. Der Urlaub beginnt bereits mit der Anreise zum Ziel, weil die Fahrt überaus entspannt verläuft und Pausen nach eigenem Ermessen eingelegt werden. Abgestellt auf einem ausgeschriebenen Campingplätzen lässt sich eine häusliche Basis einrichten, die nach anstrengenden Wanderungen zum Erholen und Schlafen bereitsteht. Sollte spontan eine Wanderroute in Frage kommen, die zuvor möglicherweise gar nicht geplant war und etwas weiter entfernt ist, lässt sich die Unterkunft Bild: pixabay.com von „HebiFot“ (Rast)kurzerhand mobilisieren, um die Distanz zu überwinden und das neue Ziel zügig zu erreichen. Andererseits können mehrwöchige Reisen mit Wohnmobil und Zelt abwechslungsreich gestaltet werden. Beispielsweise könnten verschiedene Wanderungen geplant werden, währenddessen nur ein oder zwei Tage im Zelt übernachtet wird. Anschließend geht es zurück zum Wohnmobil, um eine Nacht erholsamen Schlaf zu finden und die Vorräte aufzufüllen. Am nächsten Tag könnte bereits zur nächsten Tour aufgebrochen werden. So lässt sich das zu tragende Gewicht reduzieren und der Wanderurlaub flexibel auf die individuellen Ansprüche anpassen.  Doch nicht jeder besitzt ein eigenes Wohnmobil beziehungsweise will die finanziellen Mittel zum Kauf aufbringen. Zumal sich die Investition in ein eigenes Reisemobil erst dann lohnt, wenn es regelmäßig zum Einsatz kommt. Eine günstige Alternative ist das Mieten von Wohnmobilen beim Fahrzeugvermittler unter campanda.ch, einer Plattform zur Onlineabwicklung mit praktischer Verfügbarkeitsprüfung. Auf derartigen Portalen kommen potenzielle Fahrzeugmieter mit lokalen Vermietern in Kontakt und können direkt im Internet eine Vielzahl an Angeboten miteinander vergleichen. Das spart Zeit und Geld.

Unerfahrene sollten sich beim ersten Urlaub mit Wohnmobil Zeit für die Vorbereitungen nehmen. Die Tabelle enthält passende Tipps: 

Beladung: Damit es bei Unfällen oder Vollbremsungen nicht zu unnötigen Verletzungen kommt, muss das Gepäck sicher verstaut werden. Sämtliche Gegenstände sollten entweder in verschließbare Schränke geräumt oder mit Gurten anderweitig fixiert werden.

Stabilität: Besonders schwere Gepäckstücke oder Campingzubehör mit entsprechendem Gewicht, sollten stets möglichst tief aufbewahrt werden. Auf diese Weise wird der Schwerpunkt nach unten verlagert, was die Stabilität des Fahrzeugs verbessert.

Gesamtgewicht: Jedes Fahrzeug hat ein maximales Gesamtgewicht, das nicht überschritten werden darf. Die Angabe steht im Fahrzeugschein.

Testfahrt: Bevor in den Urlaub gestartet wird, sollte sowohl im leeren als auch im beladenen Zustand eine Testfahrt absolviert werden. Währenddessen sollten sich alle Fahrer mit den Sichtverhältnissen, dem Brems- sowie Fahrverhalten und dem Kurvenradius vertraut machen.

 

Fazit

Mit Zelt und Wohnmobil avanciert der Wanderurlaub zu einem abenteuerreichen Erlebnis. Werden Zelt, Schlafsack und Co. clever ausgewählt, steht einem erfolgreichen Kurztrip nichts mehr im Weg. Für längere Reisen empfiehlt sich die Nutzung eines Wohnmobils, um sich den Aufenthalt bequemer zu gestalten.