B2B-Produkte: Content-Teaser (CPC) >>

Newsletter

* wird nicht für andere Zwecke verwendet

Newsletter-Archiv >>

Facebook

 

 

Besuche die Facebook-Seite von wanderungen.ch >>

Mehrtägige Wanderungen - Gepäck, Logistik und Vorbereitung

Ganz gleich, ob es „nur“ der Ausflug über das Wochenende oder eine größere Tour sein soll, beim Wandern und Zelten ist eine gute Planung unerlässlich. Denn wenngleich echtes Outdoor-Feeling inmitten der Natur und unter den Sternen zweifellos einmalig ist, so sollten gleichermaßen auch die durchaus härteren Seiten eines solchen Ausflugs nicht vernachlässigt werden. Dazu zählen frostige Temperaturen am Abend, klirrend kalte Winde oder sogar Stürme, die den ganzen Körper durchnässen und ihn an seine Grenzen treiben – auf der anderen Seite ist aber auch das warme Wetter nicht zu unterschätzen, denn auch übermäßige Hitze, Flüssigkeitsmangel oder störende Moskitoschwärme können so manche Reise sehr beschwerlich machen. Was bei der Planung berücksichtigt werden sollte, welche Alltagshelfer im Gepäck nicht fehlen dürfen und was auf einem mehrtägigen Ausflug sonst noch unbedingt dabei sein sollte, erfahren Sie hier!

1. Die Vorbereitung

Wer zum ersten Mal eine mehrtägige Wanderung plant, der muss an vieles denken und wird sich zweifellos darum sorgen, irgendetwas Wichtiges zu vergessen. Gerade deshalb macht es Sinn, frühzeitig mit der Vorbereitung zu beginnen. Wo ist der Startpunkt, wie geht es vom Zielpunkt wieder nach Hause, welche Verkehrsmittel stehen zur Verfügung? Gerade im Ausland müssen darüber hinaus gegebenenfalls auch weitere Bedingungen bedacht werden, beispielsweise Gepäck-, Einreise- und Ausreisebestimmungen oder Impfempfehlungen. Vielleicht gibt es in dem entsprechenden Land sogar Reisewarnungen, wichtige kulturelle Unterschiede oder rechtliche Bestimmungen, wenn es um das Übernachten in der freien Natur geht.

2. Die Route

Die persönliche Fitness und Erfahrung entscheiden, welche Route letztendlich gewählt werden soll. Empfehlenswert ist die Verwendung klassischer topographischer Karten, aber auch Reiseführer, Beschreibungen aus dem Internet oder Online-Bild 1: Zwar kann Wandern durchaus auch ohne ein regelmäßiges Sportprogramm betrieben werden, gerade bei größeren Touren ist eine gewisse Grundkondition jedoch zweifellos hilfreich.Kartenmaterial wie etwa Google Earth sind eine sinnvolle Quelle. Auf diese Weise lassen sich nicht nur die Wege gut einsehen, sondern auch die Vegetation und die Höhenmeter besser im Vorfeld erschließen. Ausgeschilderte Fernwanderwege, spezielles Kartenmaterial oder sogar ausgebildete Führer machen den Ausflug insbesondere für Anfänger nochmals ein wenig einfacher. Gerade für die erste Tour gilt es außerdem, vorsichtig zu planen. Mitunter können hier bereits 15 bis 20 Kilometer vollkommen ausreichen, zumal diese durch das Gepäck und die Höhenunterschiede nochmals an Schwierigkeit gewinnen.

Tipp: Höhenmeter sollten bei der Planung keinesfalls unterschätzt werden. Hier gilt die Faustregel: 100 Höhenmeter = 1 Kilometer.

Ebenfalls als nützlich erwiesen haben sich außerdem GPS-Geräte und auch der obligatorische Kompass sollte mit von der Partie sein. Auch hier lohnt es sich jedoch, im Vorfeld ein wenig zu üben, damit die Bedienung auch bei Müdigkeit und Kälte problemlos gelingt.

3. Die Fitness

Ein wichtiger Punkt, der nicht vernachlässigt werden sollte, ist außerdem die körperliche Fitness. Denn wer ohnehin regelmäßig wandert, der wird voraussichtlich auch größere Touren unbeschadet bewältigen, wer jedoch keinerlei Sport treibt und völlig unvorbereitet eine Trekkingtour startet, könnte schnell aufgrund schlechter Kondition ins Straucheln geraten. Hier muss es zwar nicht direkt ein regelmäßiges Ausdauersportprogramm sein, aber zumindest sollten im Vorfeld regelmäßig ausgedehnte Spaziergänge als Vorbereitung stattfinden. Nicht unterschätzt werden sollte außerdem die zusätzliche Belastung durch das Gepäck. Hier kann es bereits hilfreich sein, den Rucksack bei vorherigen kleinen Tageswanderungen einfach etwas stärker zu beladen und sich so an das höhere Gewicht zu gewöhnen.

4. Das Zelt

Ohne Zelt geht im Grunde nichts, gerade wenn das Wetter in der gewählten Region gerne einmal unvorhersehbar ist und neben Sonnenschein auch Regen, Sturm und Kälte bereithält. Die Auswahl ist hier jedoch bekanntlich groß, denn Zelte gibt es nicht nur in unterschiedlichen Bauarten, sondern sie bestehen ebenso aus verschiedenen Materialien, erreichen unterschiedliche Qualitätsstandards und verfügen über etliche Funktionen. Die Entscheidung kann also durchaus schwerfallen, insbesondere dann, wenn den zukünftigen Wanderern das nötige Grundwissen diesbezüglich fehlt. Nicht immer muss der Gang deshalb jedoch sofort ins Fachgeschäft für eine Beratung führen, auch online eignen sich entsprechende Ratgeber für einen ersten Überblick. So erläutert SportScheck beispielsweise die genauen Kaufkriterien, gibt einen Einblick in die Vor- und Nachteile der verschiedenen Zelttypen und geht auf die wichtigsten Funktionen ein, die ein Zelt bereithalten sollte. Vor allem folgende Punkte sollten dabei in jedem Fall berücksichtigt werden:

  • Geringes Gewicht – mehr als vier Kilogramm sollte ein normales Zwei-Personen-Zelt nicht wiegen. Gerade bei Touren in den Bergen zählt außerdem jedes Gramm, zumal ein geringeres Gewicht gleichzeitig auch ein höheres Tempo erlaubt. Für Berg- und Speedtouren wird daher ein Gewicht von maximal 2,5 Kilogramm empfohlen, so ein Bericht des Outdoor-Magazins.
  • Witterungsbeständig – letztendlich sollte ein Zelt aber vor allem eines können: vor der Witterung schützen. Selbst sehr leichte Zelte sollten es daher in jedem Fall mit Stürmen, Regen und Bodennässe aufnehmen können. Hier ein passendes Modell zu finden ist jedoch gar nicht so einfach – Erfahrungs- und Testberichte sind daher eine gute Idee und beispielsweise bei etablierten Outdoor-Blogs wie ich-liebe-berge.ch zu finden, auf dem die neusten Modelle immer wieder auf Herz und Nieren geprüft werden.

5. Sonstige Ausrüstung

Während bei einer kurzen Wanderung lediglich festes Schuhwerk, eine regendichte Jacke und ein einfacher Rucksack vonnöten sind, so sollte eine mehrtägige Wanderung besser ein wenig umfangreicher geplant werden. Einige größere Anschaffungen sind daher durchaus ratsam.

  • Kleidung
    Nach wie vor ist ein gutes Paar Schuhe zum Wandern unumgänglich und demnach eine sinnvolle Investition. Qualität und Passform sind hierbei die wichtigsten Bild 2: Wander- oder Trekkingschuhe sind bei einem mehrtägigen Ausflug absolut empfehlenswert. Eine Beratung durch den Fachmann ist dabei oftmals hilfreich.Faktoren, denn schlecht sitzende Schuhe führen schnell zu Blasen und Druckstellen, die das Wandern über kurz oder lang zur Qual machen. Hierbei empfiehlt es sich, die Schuhe im Fachgeschäft auch wirklich anzuprobieren und testweise mit ihnen zu laufen, der schnelle Kauf im Internet kann sich hingegen auch genauso schnell rächen. Weiterhin sollte die Kleidung außerdem den Witterungsbedingungen genügen, wobei für die meisten Teile Europas eine gute Regenjacke und eine Regenhose zu empfehlen sind. Schnell trocknende Funktionsunterwäsche mit einem guten Feuchtigkeitstransport ist ebenfalls zu empfehlen, genauso wie die Anwendung des Zwiebelprinzips, um bei Bedarf eine Schicht an- oder auszuziehen.

    Tipp: Übrigens müssen es nicht immer die teuren Kleidungsstücken der spezialisierten Marken sein, denn viele Discounter bieten mittlerweile ebenfalls Funktionswäsche an. Diese reicht zwar nur selten an die Qualität der Markenkleidung heran, für ganz normale Wanderausflüge sind sie in der Regel allerdings dennoch ausreichend. Eine Ausnahme machen lediglich die Schuhe, für die ruhig ein wenig tiefer in die Tasche gegriffen werden darf.
  • Rucksack
    Bei einer längeren Trekkingtour genügt normalerweise kein einfacher „Stadtrucksack“ mehr, besser eignet sich hingegen ein richtiger Trekkingrucksack. Wichtig ist dabei vor allem das Tragesystem, denn ansonsten kann es schnell zu verspannten Schultern, Rückenschmerzen oder einer schlechten Haltung kommen. Viele Hersteller setzen daher auf einen zusätzlichen Beckengurt, um das Gewicht des Rucksacks von den Schultern auf die Hüfte zu übertragen. Auch auf eine Polsterung der Schulterriemen, eine praktische Fächeranordnung und ein hochwertiges und möglichst reißfestes Material sollte viel Wert gelegt werden. Am besten kann ein passender Rucksack übrigens im Fachgeschäft ausgewählt werden, denn gerade gut sortierte Outdoorläden legen extra spezielle Gewichte in Form von Sandsäcken aus, um die Rücksäcke auch im gefüllten Zustand testen zu können. Sinnvoll es ist übrigens, diesen nicht nur kurz aufzusetzen, sondern am besten direkt eine halbe oder sogar ganze Stunde lang spazieren zu tragen.
  • Trekkingstöcke
    Zugegeben, nicht jeder kann sich für Trekking-Stöcke begeistern und für eine Wandertour sind sie nicht zwangsläufig nötig – tatsächlich bieten sie jedoch viele Vorteile. Bild 3: Wanderrucksäcke gibt es in vielen Ausführungen, umso wichtiger ist die sorgsame Auswahl des richtigen Modells.Diese bestehen vor allem darin, dass die Gelenke entlastet werden, vor allem wenn es mit Gepäck bergab geht und ansonsten viel Gewicht auf die Knie und die Wirbelsäule drücken würde. Aber auch im flachen Gelände haben sie ihre Berechtigung, zudem helfen sie vielen Menschen dabei, die Armhaltung zu optimieren, was wiederum die Durchblutung verbessert und dazu führt, dass Finger oder Hände weniger stark anschwellen. Auch bei unwegsamerem Gelände wie beispielsweise Schnee- und Eisfeldern oder bei der Überquerung von Flüssen und Bächen sind sie zudem eine praktische Hilfe.

Bild 1 - pixabay.com ©skeeze (CC0 1.0)
Zwar kann Wandern durchaus auch ohne ein regelmäßiges Sportprogramm betrieben werden, gerade bei größeren Touren ist eine gewisse Grundkondition jedoch zweifellos hilfreich.

Bild 2 - pixabay.com ©Unsplash (CC0 1.0)
Wander- oder Trekkingschuhe sind bei einem mehrtägigen Ausflug absolut empfehlenswert. Eine Beratung durch den Fachmann ist dabei oftmals hilfreich.

Bild 3 - pixabay.com ©sirigel (CC0 1.0)
Wanderrucksäcke gibt es in vielen Ausführungen, umso wichtiger ist die sorgsame Auswahl des richtigen Modells.