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Kunstwanderwege – Wanderwege mit künstlerischem Anspruch

Raus in die Natur oder rein ins Museum? Wer sich diese Frage regelmässig stellt, wird seine wahre Freude auf einem Kunstwanderweg haben. Auf diesen Pfaden verbinden sich Wandererlebnis und Kunstgenuss. Entlang der Kunstwanderwege befinden sich eigens für diesen Ort entworfene Kunstwerke und Skulpturen. Die Errichtung solcher Wege wurde um die Jahrtausendwende herum populär. Das mag mit dem Trend zusammen hängen, Kunst für jedermann zugänglich zu machen. So entstanden in den ersten Nullerjahren auch Konzepte wie das der Galerie Lumas. Kunst sollte nicht nur einem bestimmten Personenkreis vorbehalten sein, sondern für eine breite Zielgruppe erschwinglich. Diesem Gedanken folgend, ist der Besuch der Kunstwanderwege kostenlos. In der Schweiz gibt es einige Wege, auf denen sich Kunst in freier Natur erleben lässt.

Kunstwandern in der Schweiz

Skulpturenweg Kaiserstuhl-Hohentengen: Seit dem Jahr 2000 ist der grenzüberschreitende Kunstwanderweg "Übers Wasser – übers Land" in Betrieb. Die Strecke führt auf einem Rundweg durch die Gemeinden Kaiserstuhl in der Schweiz und Hohentengen am Hochrhein in Deutschland. Vorbei geht es dabei an 10 Skulpturen. Eingebettet in die malerische Landschaft des Rheins zielen die Werke darauf ab, Kunst und Natur zusammenzuführen. Das deutsch-schweizerische Kunstprojekt erstreckt sich auf einer Wegstrecke von 9,5 km und kann in ca. 2 Stunden abgewandert werden. Skulpturenweg in Matran: Zwischen Bern und Lausanne liegt das Örtchen Martan. Dort führt ein 3,5 km langer Wanderweg durch den sogenannten "Derbaly Wald". Hier warten detailreiche Holzskulpturen auf die Wanderer. Diese wurden vom Künstler Raphaël Pache liebevoll mit der Motorsäge geschaffen. Die Holzkunstwerke wurden aus Baumstümpfen herausgearbeitet, die der Künstler im Wald gefunden hatte. Der Weg ist einfach und sogar mit Kinderwagen befahrbar. Wanderschuhe werden dennoch empfohlen. Rund 45 Minuten sollte man für diesen Wanderweg einplanen. Skulpturenweg Vättis: Dieser Skulpturenweg ist das Ergebnis eines Steinbildhauer-Symposiums, das im Sommer 2009 stattgefunden hat. Die 12 Skulpturen am Schotterweg Aslätscha können während eines halbstündigen Spaziergangs erkundet werden. Neben den permanenten Kunstwerken organisiert der ortsansässige Verein Skulpturenweg Vättis hin und wieder vergängliche Werke. Skulpturenpark Kloster Schönthal: Im Baselland nahe Langenbruck gibt es einen Skulpturenpark, der sich auf rund 100 Hektar erstreckt. Für das Gelände rund um das ehemalige Kloster Schönthal entwarfen 22 Künstler aus der Schweiz und anderen Ländern eindrucksvolle Skulpturen. Die Sammlung umfasst derzeit 31 Werke und befindet sich weiter im Aufbau. Je nach Ausdauer kann man das hüglige Juragelände in eineinhalb bis vier Stunden erkunden. Solides Schuhwerk ist angebracht. Der Skulpturenpark Kloster Schönthal kann ganzjährig besucht werden. Auch im Kloster selbst gibt es wechselnde Ausstellungen, die einen Besuch wert sind. Mit dem Auto ist das Kloster von Basel aus in einer knappen halben Stunde zu erreichen, von Zürich und Bern aus in einer Stunde. Skulpturenpark Ennetbürgen: Die Ausstellung der Skulpturen erfolgt hier auf freiem Feld in der Gemeinde Ennetbürgen. Ennetbürgen liegt am Vierwaldstättersee und damit zentral in der Schweiz. Die Ausstellung besteht seit 2006 und umfasst rund 45 Skulpturen. Der Bestand wird kontinuierlich verändert und ergänzt. Das Besondere an diesem Park: Alle Skulpturen sind verkäuflich.


Bildrechte: Flickr Soglio Rosmarie Voegtli CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Bildrechte: Flickr Five Stones Rosmarie Voegtli CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten