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Studie «Sport Schweiz 2014» - Sportaktivität und Sportinteresse der Schweizer Bevölkerung

Wandern ist die beliebteste Sportart der Schweizerinnen und Schweizer.

06.06.2014

Die Sportaktivität der Schweizer Bevölkerung wächst weiterhin. Das zeigt nach 2000 und 2008 auch die dritte Befragung zur Sportaktivität und dem Sportinteresse der Wohnbevölkerung im Alter von 15 bis 74 Jahren. An der bislang grössten Befragung dieser Art beteiligten sich 10652 Erwachsene und Jugendliche.

Frauen und Senioren wurden aktiver

Immer mehr Schweizerinnen und Schweizer treiben viel Sport, deshalb wächst die Sportaktivität weiter. Die Gelegenheitssportler (5%) sterben langsam aus. Entweder treibt man regelmässig (69%) oder überhaupt keinen Sport. Der Anteil der Nichtsportler (26%) blieb in den letzten 15 Jahren stabil.

Romandie hat aufgeholt

Keinen Unterschied mehr gibt es bei der sportlichen Aktivität zwischen Stadt und Land, wohl aber zwischen den Sprachregionen: In der Deutschschweiz wird mehr Sport getrieben als in der lateinischen Schweiz. Im Vergleich zur Deutschschweiz hat die Romandie in den letzten Jahren aufgeholt. Der Sportboom – besonders in Form der Lifetime-Sportarten Wandern, Schwimmen, Skifahren, Jogging und Fitnesstraining – hat die Westschweizer Frauen und die älteren Romands erreicht.

Bevölkerung wurde polysportiver

Frauen (60% jede Woche mindestens zwei Stunden) treiben heute etwa gleich viel Sport wie Männer (62%). Im Vergleich zu früher wird heute in allen Lebensphasen viel Sport getrieben, insbesondere die Sportaktivität der Seniorinnen und Senioren ist in den letzten Jahren noch einmal deutlich angestiegen. Die Bevölkerung ist polysportiver geworden – erfasst wurden über 250 Sportarten. Die Lifetime-Sportarten sind weiterhin beliebt und konnten ihre Popularität sogar steigern.

Naturerlebnis, Gesundheit und Spass

Das Naturerlebnis, Gesundheit, Spass, Freude an der Bewegung und Abschalten vom Alltag werden von fast allen Sportreibenden als wichtige Gründe genannt. Vier Fünftel der Bevölkerung erfüllen die aktuellen Bewegungsempfehlungen, die vom Netzwerk Gesundheit und Bewegung Schweiz hepa.ch herausgegeben wurden.

Breite Sportförderung erwünscht

Die Schweizer Bevölkerung spricht sich klar für eine breite Sportförderung aus. Ausgebaut werden sollen der Jugendsport und die Nachwuchsförderung, aber auch der Behinderten-, Senioren- und Breitensport sowie der nicht kommerzielle Spitzensport.

Weitere Fakten in Kürze

  • Die Sportaktivität hängt von sozialen Faktoren ab.
  • Die Nationalität prägt die Sportaktivität. Schweizerinnen und Schweizer treiben deutlich häufiger Sport als die in der Schweiz lebenden Ausländerinnen und Ausländer. Dabei treiben Migrantinnen weniger Sport als Migranten.
  • Auch Nichtsportler haben ein positives Sportbild. Auch sie haben mehrheitlich gute Erfahrungen im Verein, beim „freien“ Sport und beim Schulsport gemacht.
  • Wanderwege und Schwimmbäder werden am meisten, Turn- und Sporthallen am regelmässigsten genutzt.
  • Ein Viertel der Bevölkerung treibt im Verein Sport.
  • Ein Sechstel der Bevölkerung ist regelmässig in einem Fitnesscenter aktiv.
  • Zwei Fünftel der Bevölkerung haben in den letzten 12 Monaten Ferien oder Reisen gemacht, bei denen der Sport im Mittelpunkt stand.
  • Die Schweizer Bevölkerung gibt pro Jahr und Kopf CHF 2500 für den Sport aus.
  • 8% der Bevölkerung verunfallen jedes Jahr beim Sport
  • 80 % der Bevölkerung verfolgen den Sport in den Medien

Die Daten der Studie «Sport Schweiz 2014» bieten eine wissenschaftliche Grundlage für sportpolitische Entscheide. Die Befragung wurde vom Bundesamt für Sport BASPO gemeinsam mit Swiss Olympic, der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung, der SUVA und dem Bundesamt für Statistik koordiniert und finanziert. An der Erhebung waren auch die Schweizer Wanderwege, SchweizMobil und Antidoping Schweiz sowie verschiedene Kantone und Städte beteiligt.

Die Planung, die wissenschaftliche Begleitung der Befragung sowie die Auswertungen und die Berichterstattung hat das Observatorium Sport und Bewegung Schweiz (c/o Lamprecht & Stamm Sozialforschung und Beratung) in enger Zusammenarbeit mit seinen Trägern und Partnern übernommen. Das LINKInstitut führte die repräsentative Telefonbefragung und die anschliessende Online-Befragung durch.

Quelle: Medienmitteilung BASPO vom 05.06.2014