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Sicherheit beim Bergwandern

05.09.2016

Der Wanderherbst steht vor der Tür. Nochmals werden tausende Wanderbegeisterte die wunderschöne Bergwelt der Schweiz erkunden. Damit eine Bergwanderung nicht im Fiasko oder sogar in einem gravierenden Unfall endet, gilt es einige Punkte zu beachten.

20'000 Wander-Unfälle pro Jahr

Gemäss Statistiken der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) verletzen sich rund 20 000 Personen pro Jahr beim Wandern oder beim Bergwandern. Fast 40 Wander-Unfälle enden tödlich. Die häufigsten Verletzungen ereignen sich, weil Wanderer stolpern oder ausrutschen und dann in die Tiefe stürzen. Besonders gross ist das Absturzrisiko an exponierten und an rutschigen Stellen – etwa bei Nässe, auf Altschneefeldern und auf Eis – sowie beim Abstieg.


Kampagne «Bergwandern – aber sicher»

Jede Wanderung erfordert daher ein hohes Mass an Eigenverantwortung und ein Bewusstsein für mögliche Gefahren. Wanderer können mit gezielten Verhaltensweisen das Absturzrisiko verringern. Die Kampagne «Bergwandern – aber sicher» vermittelt das nötige Wissen bezüglich möglicher Risiken und zeigt das richtige Verhalten beim Wandern in den Bergen auf. Bergwanderern wird empfohlen, sich bei exponierten Stellen zu konzentrieren, auf den Weg zu achten und die Füsse sicher und bewusst zu setzen. Ebenso wenig sollte man sich an solchen Stellen ablenken lassen. Wenn Geländer, Seile, Ketten oder ähnliches vorhanden ist, sollte man sich daran festhalten.


Sicher unterwegs mit dem PEAK-Check

Der PEAK-Check ist ein hilfreiches Mittel um Unfälle beim Bergwandern zu verhindern oder zumindest zu reduzieren. PEAK, das bedeutet:

  • P = Planung: exakte Route (eventuell Variante) auf aktuellem Kartenmaterial, Recherche über mögliche Schwierigkeiten an der Route, wie lange wird die Wanderung dauern, An- und Rückreise, etc.
  • E = Einschätzung: entspricht die geplante Wanderung den eigenen Fähigkeiten (Kondition, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit)
  • A = Ausrüstung: geeignetes Schuhwerk, Wanderstöcke, Kartenmaterial, Regen- und/oder Windschutz, Sonnenschutz, etc.
  • K = Kontrolle: liege ich während einer Wanderung noch im ursprünglich geplanten Zeitplan (regelmässige Pausen sind wichtig)

Quelle: Medienmitteilungen bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung