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Neue Wanderwegweiser im Appenzell

Die Appenzeller Wanderwegweiser erstrahlen bald in neuem Gelb. Erster von 300 Wegweisern montiert:

10.10.2014

Die gelben Schilder gehören fest zum idyllischen Landschaftsbild: Der Kanton Appen- zell Innerrhoden plant und signalisiert seine Wanderwege neu. Ziel sind tourismusfreundliche Routen und Wegweiser. Um Wanderwegplaner bei dieser Arbeit zu unterstützen, hat der Verband Schweizer Wanderwege diesen Sommer das Handbuch «Wanderwegnetzplanung» herausgegeben.

„Wir sind ein Wanderkanton“, sagt Guido Buob, Direktor von Appenzellerland Tourismus Innerrhoden und zugleich Geschäftsführer Appenzeller Wanderwege AI. In einem Grossprojekt überarbeiten die Appenzeller Wanderwege AI das gesamte Wanderwegnetz, um ihr Wanderangebot noch attraktiver zu machen. „Wichtig sind uns kürzere Routen, die Wandernde dann selber zu längeren Wanderungen verbinden können. Das entspricht dem heutigen Zeitgeist“, so Buob. Da Routen hinzukommen und einige asphaltierte Wege wegfallen, braucht es neue Wegweiser mit aktuellen Wanderzielen und -zeiten. Im ersten Halbjahr 2015 werden daher sämtliche Wanderweg-Schilder abmontiert und durch rund 300 neue ersetzt. „Die heutigen Wegweiser stammen aus den Siebzigern und müssen sowieso ersetzt werden“, erklärt Buob. Wenn Wanderwegnetze überprüft oder neu geplant werden, steht die Qualitätsförderung im Vordergrund. Das im Sommer publizierte Handbuch «Wanderwegnetzplanung» des Verbands Schweizer Wanderwege hilft Planern bei dieser Arbeit.

Erster Wegweiser steht bereits

Die rund 600 km Wanderwege in Appenzell Innerrhoden zu kontrollieren und zu optimieren ist eine Herkulesaufgabe, „aber eine schöne“, findet Buob. Die Planung erfolgte mit Hilfe des Ingenieurbüros Kromer Mobility. Den ersten Wegweiser hat der Tourismusdirektor heute eigenhändig montiert: Er steht beim Berggasthaus Ruhesitz in der Nähe des Dorfes Brülisau. „Alle anderen montieren wir nach dem Winter. Im Februar legen wir im Tal los und setzen im Juni den letzten Wegweiser auf dem Säntis“, so Buob. Die verantwortliche Bezirksrätin des Bezirks Rüte, Angela Koller, ist „stolz auf das wichtige Wanderwegprojekt im Dienst der Gäste und Einheimischen.“ Auch Sepp Manser vom Berggasthaus Meglisalp ist sich der Bedeutung der Wanderer für die Region bewusst: „Ein Grossteil unserer Gäste sind Wanderer. Gerade die jungen Leute entdecken das Wandern im Alpstein wieder. Für Nachwuchs ist also gesorgt.“

Planung als Chance

Wanderwege sollen attraktiv und sicher sein und Erholung in der Natur ermöglichen. Laut Gesetz sind die Kantone verpflichtet, ihre Wanderwegnetze regelmässig zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen. Dies ist immer eine Chance, die Qualität der Netze und Routen weiter zu verbessern. Das neue Handbuch «Wanderwegnetzplanung» der Schweizer Wanderwege unterstützt Planer bei dieser Aufgabe: mit konkreten Empfehlungen und viel Praxisbezug. „Wanderer wollen abwechslungsreiche Wanderwege mit wenig Hartbelag sowie überschaubare Routenangebote“, sagt Christian Hadorn, Geschäftsführer der Schweizer Wanderwege. „Das Handbuch soll einen Beitrag leisten, die Qualität der Wege noch besser und die Wanderer noch zufriedener zu machen.“

Kontakt für weitere Auskünfte

Guido Buob
Direktor Appenzellerland Tourismus AI und Geschäftsführer Appenzeller Wanderwege AI
Tel. 071 788 96 47
guido.buob@appenzell.ch

Niklaus Trottmann
Schweizer Wanderwege, Projektleiter Handbuch «Wanderwegnetzplanung»
Tel. 031 370 10 28
niklaus.trottmann@wandern.ch


Quelle: Medienmitteilung Schweizer Wanderwege vom 6. Oktober 2014